Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 1.1885

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Tafel 43. Das Schwarz’ sehe Wohnhaus in Frankfurt a.M.;
erbaut von Architekt Heinr. Theod. Schmidt daselbst.

versetzt. Bei dieser Gelegenheit ist die Attika und der rechte
Flügel hinzugefügt worden.


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Gnmdriss des Schwarz’schen Wohnhauses in Frankfurt a. M. von Architekt Heinr. Theod. Schmidt.

Das Haus des Herrn Georg Ph. Schwarz zu Frankfurt a. M.
wurde in den Jahren 1880—81 an der Ecke der Gutleut- und
Windmühlenstrasse massiv in grauem Sandstein erbaut. Die
innere Einrichtung ist derart projektirt, dass das Haus sowohl
zum Alleinbewohnen, als auch zu zwei Wohnungen benutzt
werden kann. Dementsprechend enthält das Untergeschoss die
Wirthschaftsräume und einen Gartensalon, der erste Stock die
Wohnräume, der zweite und der Mansardenstock die Schlaf-,
Fremden- und Dienerzimmer.

Tafel 44. Wohnhaus des Herrn Professor Defregger,
Historienmaler in München; erbaut von Professor G. Hauber-
risser, Architekt daselbst.

Tafel 47. Eingebaute Häusergruppe, Blochmannstrasse,
Dresden. Entwurf von Herr mann und Martin, Architekten
daselbst.

Vorliegendes Projekt ist für die Dresdener Baugesellschaft an-
gefertigt worden und sollen sämmtliche Fagaden im Erdgeschoss
aus gelbem Postelwitzer Sandstein, die Architekturtheile der an-
dern Geschosse aus weissem Cottaer Sandstein, die verbleibenden
Flächen aus gelbem Postelwitzer Sandstein ausgeführt werden.

Tafel 48. Villa Lewicki in Dresden; erbaut von Baurath
Professor R. Heyn daselbst.

Die Villa des Herrn Regierungsrath Professor Lewicki wurde
1880—81 als Wohnhaus für eine Familie erbaut. Alle Architektur-

Grundrisse des Desregger’schen Wohnhauses in München von Professor G. Hauberrisser.

Tafel 45. Perspektivische Ansicht vom Speisesaal des
Schiess’schen Hauses in Magdeburg; erbaut von den k. Bau-
räthen Ende und Bock mann in Berlin.

Tafel 46. Haus Franz des Ersten in Paris; aufgenommen
von Architekt P. Bouvier daselbst.

Das sogenannte Haus Franz des Ersten wurde im Jahre
1527 zu Moret bei Fontainebleau erbaut und 1826 nach Paris

iheile, sowie die Eckquaderungen sind in Sandstein, die Mauer-
flächen in Verblendziegeln ausgeführt. Ausstattung gut, aber
nicht luxuriös.

Die bebaute Grundssäche beträgt exklusive Erker, Glas-
haus und Veranda 212 Quadratmeter. Die Baukosten ein-
schliesslich des architektonischen Honorars beliefen sich auf
43800 Mark, somit pro Quadratmeter auf 175 Mark. Nicht
inbegriffen ist die äussere Anlage und die Mobiliareinrichtung.

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