Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 1.1885

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Quadratmeter 160,70 Mark, also im Ganzen pro Haus 18731 Mark
ohne Bodenerwerb.

Die Mauerflächen sind in Greppiner Verblendziegeln sauber
im Rohbau ausgeführt, die Fenstergewände, Sohlbänke, die

Trepp en-Fagade des Schlosses in Fontenay aux Roses;
erbaut von Architekt L. C. Boileau fils.

Tafel 88. Die Kunsthalle in Düsseldorf (Durchschnitt);
erbaut von E. Giese und P. Weidner, Architekten in Dresden.
(Siehe Tafel 77, Heft ro.)

Tafel 8g. Seitenaltar für die Stadtpfarre in Graz; ent-
worfen von Schuldirektor A. Ortwein daselbst.

Der Altar wurde in Holz ausgeführt, theilweise bemalt
und vergoldet.

Tafel 90. Villa Wasserschieben in Giessen; erbaut von
Architekt F. von Hoven in Frankfurt a. M.

Der Bau dieser Villa wurde im Frühjahr 1883 begonnen
und im Laufe des Jahres 1884 fertig gestellt. Sie liegt südlich

erbaut von Architekt L. C. Boileau fils.

Eingangsthür und gewisse Ecken der aus Ziegelschichten ge-
bildeten Gesimse sind in Cottaer Sandstein hergestellt. Die
Dächer sind mit glasirten Biberschwänzen aus Meissen gedeckt.
Die innere Ausstattung ist die denkbar einfachste und der
ganze Reiz der Anlage auf malerische Gruppirung und Massen-
wirkung gelegt. In jedem Hause sind zwei Beamte und ein
Bureau untergebracht.

der Stadt, auf einem stark nach Norden abfallenden Terrain,
so dass man von der nördlichen Veranda am Speisezimmer
einen schönen Ueberblick über Stadt und Umgebung hat.
Der Sockel besteht aus Basaltlava und die übrige Steinhauer-
arbeit aus rothem Mainsandstein, die Zwischenssächen sind
geputzt.

Die Baukosten belaufen sich auf r4oooo Mark.

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