Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 8.1892

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Architektonifche Rundfchau

SKIZZENBLÄTTER

AUS ALLEN GEBIETEN DER BAUKUNST

HERAUSGEGEBEN

VON

Ludwig- Eisenlohr und Carl ÄAfeigle

ARCHITEKTEN IN STUTTGART.

-*~i- 8. Jahrgang 1802. i—

4. Heft.

Monatlich eine Lieferung zum Preise von Mark 1. 50.


Inhalt.

Tafel 25. Entwurf zu einem Asyl für verwahrloste Knaben
in Krakau von den Architekten F. A. Ohmann und J. Pokulynski
in Prag.

Die vorliegende perspektivische Ansicht hat das Haupt-
gebäude einer ganzen Anlage zum Gegenstand, für welche auf
Grund einer^Stiftung i. J. 1888 eine öffentliche Konkurrenz aus-
geschrieben wurde, in der die Verfasser des Projektes mit dem
3. Preise ausgezeichnet wurden.

Das Gebäude enthält nach dem Programm zu ebener Erde

Die ganze Anlage besteht aus einem Hotel und einem
Badehaus, welche durch eine Galerie verbunden sind. Die
Einteilung beider Gebäude ist aus den Erläuterungen, welche
den Grundrissen beigegeben sind, klar ersichtlich.

Tafel 27 u. 28. Skizzen vom Umbau der Marienburg
in Marienburg (Preussen), aufgenommen von Architekt G. Mir-
kovszky in Berlin.

Tafel 29. Portal eines Hauses zu Brügge. Portal eines
Hospizes zu Hoorn. Aufgenommen vom f Professor F. Ewerbeck.

Entwurf zu einem Asyl für verwahrloste Knaben zu Krakau von den Architekten F. A. Ohmann und J. Pokutyriski in Prag.

Grundriss.

und mit zwei getrennten Eingängen von der Strasse aus das
Direktorat mit Aufnahmskanzlei, sowie eine Klausur der Nonnen,
neben deren Zellen sich die Schlafzimmer für die unter spe-
zieller Aufsicht stehenden Zöglinge befinden. Ausserdem sind
Räume für die Hauswirtschaft und eine abgeschlossene Ver-
bindung mit der für die Schwestern bestimmten Empore vor-
gesehen. Im ersten Obergeschoss sind die Unterrichtsräume, im
zweiten die Schlafräume für die älteren Zöglinge untergebracht.

Der spezielle Charakter der Anstalt als Internat liess die
besondere Betonung eines Haupteinganges von der Strasse in
Verbindung mit Vestibül und Treppenhaus nicht geeignet er-
scheinen, sondern wies vielmehr darauf hin, die Beziehung
des Gebäudes zum Garten hervorzuheben.

Tafel 26. Wiesbadener Bade-Etablissements; erbaut von
Architekt L. Modrow in P’rankfurt a. M.

Tafel 30. Wohnhaus an der Mozartstrasse in Leipzig;
erbaut von Ludwig & Hülssner, Architekten daselbst.

Das Gebäude enthält auf jedem Geschosse zwei Wohnungen
verschiedener Grösse.

Die Architekturglieder bestehen aus rotem Rochlitzer Porphyr,
während die Mauerflächen geputzt und im oberen Stockwerk
mit Keimschen Farben bemalt sind.

Baukosten rund M. T50000, oder pro Quadratmeter be-
baute Fläche M. 400. —

Tafel 31. Refektorium im College Sainte-Barbe in Paris;
erbaut von Architekt Lheureux daselbst.

Tafel 32. Villa in Detroit (Michigan); erbaut von John
Scott & Co., Architekten daselbst.

Mit Genehmigung des Herausgebers des »American Archi-
tect and Building News«, Boston.
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