Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 17.1901

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Hauptpostamt zu St. Johann-Saarbrücken; erbaut vom Beigeordneten
Regierungsbaumeister W. Franz daselbst.
Perspektivische Ansicht.

den beiden untern Stockwerken die Diensträume der Post- und
Telegraphenverwaltung und in dem obersten Geschoss zwei
Wohnungen. Die Abspannkuppel trägt 1200'Leitungen. Die Fassade
ist in Kaiserslautern-Sandstein ausgeführt. Detailbearbeitung und
Bauführung lag in den Händen der Stadtbauamtsarchitekten
Heubach und Henne. Die Kosten belaufen sich auf 240000 Mark.

Tafel 22. Wohnhaus in der Tübingerstrasse in Stuttgart;
nach den Plänen der Architekten Eisenlohr & Weigle erbaut
von Geissler & Ulmer, Baugeschäft daselbst.

Dieses Doppelwohnhaus ist im Jahre 1893 nach den Plänen
der Architekten Eisenlohr & Weigle von den Werkmeistern
Geissler & Ulmer als Spekulationsobjekt in einer Vorstadtlage
erbaut worden.

Das Erdgeschoss enthält kleine Läden, die vier Obergeschosse
Wohnungen zu je vier Zimmern. Die Architektur der Fassaden

besteht aus
weissem Sand-
stein mit Flächen
von gelblichen
Verblendern.
Das Dach ist mit
Schiefer einge-
deckt.

Tafel 23.
Haus Emanuel
Seidl in Mün-
chen; erbaut von
Professor Ema-
nuel Seidl da-
selbst.

7. 8. Gesell-
schaftsräume.
Siehe auch Ta-
fel 4, 5 und 9.

Tafel 24.
Landhaus Dr.
Timme in Co-
blenz; erbaut
von Baurat
Otto March
in Charlotten-
burg.

1. Vorderan-
sicht.

Der Besitzer,

Konkurrenz für das Schillermuseum in
Marbach.

Grundriss des Hauptgeschosses.

Entwurf von Regierungsbauführer Karl Winter in
Ravensburg.

Herr Doktor
Timme in
Coblenz, ist ein
vielbeschäftig-
ter Arzt. Sein
an der Mainzer
Strasse gelege-
nes Landhaus
enthält daher im
Erdgeschoss ein
geräumiges
Sprechzimmer
mit daneben be-
findlichen
Warte- und
Untersuchungs-
räumen. Für
Gesellschafts-
zwecke wird das
Sprechzimmer
mit in Benut-

zung genom-
men. Die Ge-
sellschaftsräume
und das Speise-
zimmer liegen Konkurrenz für das Schillermuseum in Marbach,
mit der Küche Grundriss des Hauptgeschosses,

und den Wirt- Entwurf von Architekt Franz Brantzky in Köln,
schaftsräumen

im Erdgeschoss, die eigentlichen Wohnräume und das elterliche
Schlafzimmer mit den Nebenräumen im ersten Stockwerk, die
Schlaf- und Wohnzimmer der Kinder im Dachgeschoss.

Die vorgezogenen Erker des Hauses sind, wie die Rahmen
der Fenster und sonstige Architekturteile, in gelbrotem Bruch-
mühlbacher Sandstein ausgeführt, die Flächen im übrigen teils

Grundrisse zur Villa der Füssener Terraingesellschaft in Hohenschwangau;
erbaut von Architekt Rud. Leinweber in München.

mit roten Mauersteinen verblendet, teils mit Putz überzogen,
dessen Farbe durch den beigefügten Sand eine gelbliche Tönung
erhalten hat. Das mächtige Dach ist mit unglasierten Biber-
schwänzen von A. Brand in Würzburg eingvdeckt.

Textblatt. Die Villa Jovis von Osten. — Die Villa Jovis
von Südwesten. —- Grundriss der Villa Jovis. Aus; C. Weichardt,
Das Schloss des Tiberius und andere Römerbauten auf Capri.
Leipzig, K. F. Köhler. (Siehe Litteratur.)

E- BD^L5CM055.

-Hüf^-r r r r r J.r f.

Grundriss zum Wohnhaus in der Tübingerstrasse in Stuttgart; nach den
Plänen der Architekten Eisenlohr & Weigle erbaut von Geissler & Ulmer.
Baugeschäft daselbst.
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