Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 17.1901

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Jagdpavillon mit Aufseherwohnung von Architekt H. D. in Paris.
Perspektive.

Das Erd- und erste Obergeschoss enthält je zwei durch
Treppen verbundene Geschäftsräume. Das linksseitige Lokal,
zu dem auch ein grosser Teil des durch Luxferprismenver-
glasung erhellten Kellers gehört, benutzt die Porzellan-, Glas-
und Steinguthandlung des Besitzers.

Die Dekoration und Möblierung dieses Raumes ist nach
den Entwürfen des bauleitenden Architekten ausgeführt.

Im zweiten und dritten Obergeschoss befinden sich gut aus-
gestattete Wohnungen. Die Fassade des Hauses ist aus gelb-
lichem Elbsandstein hergestellt, das Dach ist mit unglasierten
Biberschwänzen gedeckt und die Schaufensterumrahmungen mit
getriebenem Kupfer verkleidet. Sämtliche Zwischendecken sind aus

Geschäftshaus G. C. Lorenz Meyer in Hamburg; erbaut von Puttfarcken & Janda,
Architekten daselbst.

Jagdpavillon mit Aufseherwohnung von Architekt
H. D. in Paris.

Schnitt und Grundrisse.

ist dazu bestimmt, als Rendezvous für Jagd-

sich am
Eingang ei-
nes grossen
Schloss-
parks und

o-äste zu dienen, wenn das Schloss nicht bewohnt ist.

Das Hauptgebäude ist in Haustein, der Küche, Stall etc.
enthaltende. Anbau in Backstein ausgeführt.

Die Gesamtbaukosten betragen 39000 Franken.

Textblatt. Geschäftshaus G. C. Lorenz Meyer in Ham-
burg;erbaut vonPuttfarcken&Janda, Architekten daselbst.

Das Haus ist mit Aus-
nahme einer Wohnung für
den Hauswart im Dach-
geschoss ganz für Geschäfts-
zwecke eingerichtet. Es hat
Zentralheizung, Paternoster-
fahrstuhl und Leitung für
elektrisches Licht.

Textblatt. Beleuch-
tungskörper; ausgeführt von
Paul Stotz, Kunstgewerb-
liche Werkstätte in Stuttgart.

Textblatt. Von der
PariserWeltausstellung 1900.

Gruppe von Bildhauer Han-
naux im Pavillon du Genie
civil.

Textblatt. Grabstein;
entworfen von Architekt R o b.

B r o wn jr. in Boston. (Mit Ge-
nehmigung des Herausgebers
aus »The American Architect
and Building News«.)

Textblatt. Rathaus in
Dörrenbach; aufgenommen
von Architekt Ed. Schimpf
in Mülhausen (Elsass).-

Textblatt. Wittels-
bacher Turm, Schloss Traus-
nitz bei Landshut; aufgenom-
men von Architekt Richard BeleuchtungsUörper; ausgeführt von
Michel in Höxter. Paul Stotz, Kunstgewerbliche

_ Werkstätte in Stuttgart.

Stegzement-
dielen X-Trä-
gern, die Treppe
aus Granit frei-
tragend her-
gestellt.

Bleivergla-
sung, schmied-
eiserne Gitter
und dergl. Be-
leuchtungs-
körper

schmücken das
Treppenhaus.

Die Bild-
hauerarbeiten,
sowie sämtliche
Modelle fertigte
der Bildhauer
H. Hasenohr, die
Kunstschmiede-
arbeiten August
Kühnscherf &
Söhne nach den
Entwürfen des
bauleitenden
Architekten.

Textblatt.
Jagdpavillon mit
Aufseherwoh-
nung von Archi-
tekt H. D. in
Paris.

Dieser Pa-
villon befindet
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