Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 24.1908

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1908

ARCHITEKTONISCHE RUNDSCHAU

Heft 1

Bücherei.

Architekt: Professor Bruno Paul in Berlin.

Architekt: Pro-

Tafel 3. Doppelwohnhaus in Südtirol,
fessor O. v. Felgcl-Earnholz in St. Ulrich.

Bei dem Entwurf wurde auf tun-
lichste Verbindung alter heimischer
Bauweise mit modernen Kunst- und
Konstruktionsprinzipien, anderseits
auf eine der Gegend entsprechende
Umrißwirkung hingearbeitet, zum
Unterschied von den in den letzten
Jahren so häufig auftauchenden
kastenartigen, architektonisch voll-
kommen ungelösten Baukolossen.
Die glatten weißgetünchten Wände
sind durch einfachste rechteckige
Fensteröffnungen unterbrochen, die
Holzteile weiß, das Dach mit italie-
nischen Ziegeln gedeckt.

Tafel 4. Wettbewerb für
ein Krematorium auf dem ehe-
maligen Friedhof Neumünster
in Zürich. I. Preis. Architekt:

Albert Eroelich in Charlottenburg. (Große Berliner Kunstausstel-
lung 1907.)

ESSZIMMER

MUSIK

Z.IMMEK.

bmn

KUvUE.

Landhaus des Herrn Finck-Dietze in der
Villenkolonie Ginsheim.
Architekt: Ludwig Bernoully
in Frankfurt a. M.

Entwurf für ein Konversationshaus in Berchtesgaden.

Tafel 5. Gar-
tenzimmer. Archi-
tekt: Albert Oeßner
in Berlin. (Große Ber-
liner Kunstausstellung
1907.)

Tafel 6. Erker
in Thaur bei Inns-
bruck; — Erker in
Kortsch (Südtirol).
Aquarelle von Pro-
fessor Hermann
Pfeifer in Braun-
schweig.

Tafel 7. Land-
haus des Herrn
Finck-Dietze in der
Villenkolonie Gins-
heim. Architekt:
Ludwig Bernoully
in Frankfurt a. M.

Das Gebäude
wurde so gestellt, daß
die Hauptwohnräume
möglichst entfernt von
der Straße und den
Nachbargrundstücken
liegen, daß außerdem
die Aussicht auf den im
Norden liegenden Tau-
nus genossen werden
kann und zuletzt die
Schlaf- und Baderäume
genügend Sonnenlicht,
d. h. Ost-, und Südbe-
leuchtung erhalten. Die
Ausstattung des Hauses
ist sehr schlicht, aber

Wettbewerb für ein Krematorium auf dem ehemaligen
Friedhof Neumünster in Zürich. I. Preis.
Architekt: Albert Froelich in Charlottenburg.

solid. Das Haus ist mit einer Warmwasserheizung versehen. Das Äußere
ist in schlichtem Putzbau mit spärlicher Verwendung von rotem Mainsand-
stein als Fensterumrahmungen ausgeführt. Ein Sockel aus gleichem Ma-
terial, rauh behauen, umgibt das Haus in einer Höhe von ca. 2 m.
Breite Schindelflächen der Giebel bilden den Übergang von den Putz-
wänden des Hauses zu dem graublauen Schieferdach.

Tafel 8.

gesellschaft in
Berlin, Fried-
rich-Carl-Ufer.
Detail vom
Mittelbau. Ar-
chitekt: Geh.
Regierungsrat
Prof. Dr.-Ing.
Alfred Messel
in Berlin.

Geschäftsgebäude der Allgemeinen Elektrizitäts-




Einfamilien-Doppelhaus für mittlere Beamte.
Normalentwurf.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten
(Eisenbahn-Hochbauabteilung).
Oberleitung: Geh. Oberbaurat Rüdell in Berlin.

Entwurf für die Realschule
in Eisleben.

Architekt: Adolf Bruckner
in München.

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