Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 24.1908

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Architektonische Rundschau

1. Beilage zu Heft 3. 1908

Alleinige Inseratenannahme bei Rudolf Mosse, Annoncen-Expedition für sämtliche
Zeitungen Deutschlands und des Auslandes, Stuttgart, Berlin, Breslau, Dresden,
Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, Leipzig, Magdeburg, München,
-.--- Nürnberg, Prag, Strassburg, Wien, Zürich .

Insertionspreis 25 Pf. für die
□ viergespaltene Petitzeile □

Landhaus in Dresden-Strehlen,
o Waterloostraße 6.

Architekt: Hermann Thüme
in Dresden.

Das Gebäude enthält im Ober-
geschoß das Schlafzimmer der Eltern
mit Blumenerker und Austritt nebst
Ankleide- und Badezimmer, zwei
Schlaf- und ein Arbeitszimmer für
die Kinder mit überdecktem Balkon,
eine Mädchen- und eine Nähstube,
im Dachgeschoß zwei größere Frem-
denzimmer, je eine Mädchenstube
und KofferkammerundTrockenboden
und im Oberboden mehrere Boden-
kammern. Im Keller liegt mit be-
sonderem Eingang eine Hausmannswohnung (Wohn- und Schlafstube, Küche,
Keller und Klosett), eine Plättstube, eine Waschküche, je ein Raum für die
Zentralheizung, für Gartengeräte, zur Überwinterung von Pflanzen, ferner
die erforderlichen Keller. Die innere Einrichtung entspricht allen neueren
Anforderungen, enthält Gas- und elektrische Beleuchtung, zahlreiche ein-
gebaute Schränke, in den Vorräumen, Treppenhaus, Speise- und Herren-
zimmer hohe Wandverkleidungen aus Holz, sowie Balken- oder Kassetten-
decken u. s. w. Das Äußere ist mit grauen Putzflächen unter mäßiger Ver-
wendung von Hausteinen, mit grünlasiertem Fachwerk und weißen Tür- und
Fensterrahmen ausgeführt; das Dach mit roten Ziegeln eingedeckt. Die
Gesamtbaukosten betragen einschließlich Gartenanlage mit Laubengang,
Pavillons und Sitzplätzen, sowie alle Nebenarbeiten, ohne Baugrund rund
6S000 Mk. oder 314 Mk. für 1 qm bebaute Fläche und 27 Mk. für 1 cbm
umbauten Raum.


Zeitschriftenschau.

Die „Baupolizeilichen Mitteilungen“ enthalten in Heft 10, 1907
eine Reihe bemerkenswerter Angaben über Brand proben, welche die Bau-
polizei in Breslau mit Türen, Wandkonstruktionen und verschiedenen Glas-
arten, Glasbausteinen, Drahtglas, Elektroglas angestellt hat.

„L’Emulation“ (1906, 9—11) bringt den Kursaal und mehrere größere
und kleinere Villen, sowie einfache Landhäuser aus dem SeebadeortWest-
ende, von denen wir die Villa Ermitage, ein Werk des Architekten Octave
van Rysselberghe wiedergeben, deren Architektur mit der auf zwei Seiten
vorgelegten geschützten Terrasse der Bestimmung trefflich angepaßt ist.
Eine Halle mit anstoßendem Billardzimmer, beide mit geschickt eingebauten
Sitzplätzen, bilden die Gesellschaftsräume. Durch das Treppenhaus davon
getrennt liegen nach der Seeseite, mit der tiefliegenden Gartenterrasse da-
vor, die Wohn- und Schlafzimmer mit Bad. — Reizvolle Mannigfaltigkeit
im äußern, immer mit einfachen Mitteln und einheitlichen großen Dach-
formen bewirkten Aufbau zeigen die Westender Landhäuser des Architekten
F. Vierin, von denen wir ebenfalls einige hier wiedergeben. Derbeigefügte
Grundriß des einen gibt die praktische, geschlossene Anordnung des
Innern, wie sie bürgerlichen Verhältnissen für einen Sommeraufenthalt gut
entspricht. — Weitere Tafeln mit eingebauten Stadthäusern aus Brügge und
Courtrai von den Architekten A. Verheile und J. Vierin lassen eine recht
gesunde Fortbildung des Stadthauses auf der überlieferten Form des kleinen

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