Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 24.1908

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1908

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Heft 7

Bücherbesprechungen.

Alt-Hamburgische Bauweise, kurze geschichtliche Entwicklung der Bau-
stile in Hamburg, dargestellt am Profanbau bis zum Wiedererstehen
der Stadt nach dem großen Brande von 1842 nebst chronistisch-biogra-
phischen Notizen, verfaßt von Bauinspektor W. Melhop. Mit 274 Ab-
bildungen nach älteren Darstellungen und photographischen Aufnahmen.
Hamburg, Verlag von Boysen & Maasch, 1908. Oeb. 18 Mk.

Von einem aus Hamburg gebürtigen und dort wohnenden Fachmann
geschrieben, ist das Buch geeignet, weit über die örtlichen Grenzen und
ebenso über die Fachkreise hinaus Interesse zu erwecken. Die Bauweise
Alt-Hamburgs eingehend darzustellen, erschien dem Verfasser deswegen
besonders zeitgemäß, weil das alte Hamburg (d. i. das vor dem großen
Brande 1842 geschaffene) von Jahr zu Jahr mehr verschwindet infolge
der gewaltigen Umwälzungen, welche der moderne Verkehr und die ge-
steigerten Anforderungen von Handel und Schiffahrt hervorbringen. Den
Profanbau gesondert zu behandeln, war eine um so dankbarere Aufgabe,
als sich in Hamburg — im Gegensatz zu andren Städten mit weniger
demokratischer Verfassung — der Wohnhausbau von alters her in hervor-
ragender und typischer Weise entwickelt hat.

Der Verfasser beginnt mit der Schilderung der in mittelalterlicher

Zeit gebräuchlichen Bau-
materialien, behandelt als-
dann die Verhältnisse des
Bauhandwerks und des staat-
lichen Bauwesens von Ham-
burg in früheren Jahrhun-
derten und verfolgt — im
Hauptteil des Werkes — den
Profanbau durch die Zeiten
der Gotik, der Renaissance,
des Barocks und des Klas-
sizismus bis zum Wiederauf-
bau der Stadt nach dem
großen Brand von 1842. Eine
besondere Behandlung er-
fahren alsdann noch der
Fachwerkbau, der Typus
des althamburgischen Kauf-
mannshauses und die Anlage
der Stadt, wie sie sich in
Straßen, Höfen und »Gän-
gen« darstellt. Eine Betrach-
tung der Wohnungsverhält-
nisse früherer Zeit beschließt
das interessante Werk, das
eine ungewöhnlich große
Anzahl von bildlichen Dar-
stellungen enthält; diese ent-
stammen zu einem Teil eig-
nen photographischen Auf-

6. Lehrerwohnung in Schöninghsdorf.-

Architekt: Dr.-Ing. W. Jänecke
in Osnabrück.

nahmen des Verfassers, zu einem
andern Teil älteren Zeichnungen
und Abbildungen aus den Archiven,
die bisher noch nicht zur Veröffent-
lichung gelangten.

Interessant sind auch die in
die Schilderung der baulichen
Entwicklung eingestreuten kurzen
Lebensbeschreibungen der in Ham-
burg tätig gewesenen Architekten;
so namentlich diejenige, welche
den absonderlichen Studiengang
von Sonnin, dem Schöpfer der
Gr. Michaeliskirche, mitteilt.

Das Werk bietet eine reiche
Fülle künstlerischer Anregung und
kulturhistorischer Belehrung.

Ludwig Otte.

Bericht über die Tätigkeit des Kgl. Materialprüfungsamts der Tech-
nischen Hochschule Berlin im Betriebsjahre 1906. Sonderabdruck
aus den »Mitteilungen«. Berlin, Verlag von Julius Springer.

Das Amt hat die Aufgabe: a) die Verfahren, Maschinen, Instrumente
und Apparate für das Materialprüfungswesen der Technik im öffentlichen
Interesse auszubilden und zu vervollkommnen; b) Materialien und Kon-
struktionsteile im öffentlichen oder wissenschaftlichen Interesse, sowie

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