Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 24.1908

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Architektonische Rundschau

1. Beilage zu Heft 9. 1908

Alleinige Inseratenamialime bei Rudolf Mosse, Aiinoncen-Expedition für sämtliche
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Schlößchen Liselund auf Möen.

Auf der Ostseite der dänischen
Inselgruppe liegt vor dem Durchgang
zwischen Falster und Seeland, von
beiden nur durch schmale Sunde ge-
trennt, die langgestreckte Insel Möen,
das dänische Rügen.

Mit Entzücken betrachten die
zu Schiff Vortiberfahrenden die steil
aus den Fluten der Ostsee aufsteigen-
den malerischen Kreideklippen, über
denen sich dichte dunkle Wälder
hinziehen. In diesen tief versteckt
liegt an der Ostseite ein kaum be-
kanntes Idyll, ein köstliches Kultur-
bildchen von der Wende des 18. Jahr-
hunderls, das alte »Schlößchen«
Liselund mit seinem Park.

Unberührt, wie wenn ihn seine
kunstsinnigen Schöpfer und ersten
Bewohner eben verlassen hätten,

steht der zierliche,
eigenartige Bau in-
mitten derbezaubern-
den Umgebung, und
auch das Innere ist
mit der gesamten Ein-
richtung fast unver-
ändert erhalten.

Ein dänischer
Kammerherr, de la
Calmette der Ältere,
der als Kind auf dem
Arme seiner Amme
aus dem Erdbeben
gerettet wurde, das
Lissabon 1755 zer-
störte, hatte 1790 die
Güter und Wälder auf
Möen für 20000
Reichstaler gekauft.
Hier ließ er 1792 bis
1800 inmitten eines
großen Parks für sich
und seine Gattin Lis-

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Der Wohnbau dos Mittelalters

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Otto Stiehl

Magistratsbaurat, Professor an der Technischen Hochschule in Berlin.

Handbuch der Architektur. Zweiter Teil, 4. Bd., 2.Heft.

Zweite Auflage, Mit 459 Abbildungen im Text und 17 Tafeln.
— Geheftet 21 Mark. In Halbfranz gebunden 24 Mark.—

Die erste Auflage dieses Buches brachte zum ersten Male eine zu-
sammenhängende Darstellung des mittelalterlichen Wohnbaues, bearbeitet
von A. V. Essenwein. Inzwischen hat die Forschung auf dem Ge-
biete der profanen Bauwerke der romanischen und gotischen Baukunst
solche Resultate gefördert, dafs es geboten erschien, an Stelle des
Werkes von Essen wein eine vollständige Neubearbeitung
treten zu lassen.

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