Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 28.1912

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sie Iahen dabei die großen Hausfarmen als die Rorm an
und steilten non diesem Standpunkte aus roeitgehende
Rnsprüche, die leider auch auf das Kleinhaus übertragen
tuurden. Flur „Grleichterungen“ für den Kleinhausbau
konnten diesen Zustand erträglich machen. Im Gegenta^
hierzu sällte man die selbständige sorm des Kleinhauses
als Rusgangspunkt für die baupolizeiliche Regelung an-
nehmen, und seine Bedürfnisse und Rnforderungen sollten
die Grundlagen der Bauordnung abgeben. Besonderer
Fleuregelung bedürfen da die ITlauerstärken, die feuer-
sicheren Treppen, die Brandmauern, Zcoischenroände,

Verwendung oon sachwerk u. a.; uor allem tollte man
den Rusbau des Daches in geroissen Grenzen und unter
geroissen Voraussetjungen zulassen, da durch diese mögliche
Benu^ung des Daches eine steile Dachform non den Unter-
nehmern geroählt werden roird und so die Bauordnung
zur Erhaltung der heimischen Bauweise beitragen kann.

Im Jahre 1911 hatte Rixdorf-Reukölln einen städte-
baulichen Wettbewerb ausgeschrieben zwecks Grlangung oon
Bebauungsplänen für sfädtisches Gelände. Gs handelte
lieh um das Gelände der suisenstadtkirchengemeinde in
einer Grolle non 7 ha 70 a 51 qm bei einem Bodenpreise
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