Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 28.1912

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ssrchitektonische Rundlchau

Seite VIII

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Architekt: Cudmig Bernoully, B.D.A.
in srankfurt a. 01

Vier Cinfamilienhäuler sür die Gebrüder Reumann
in Gschersheim.

Der Sockel der Gebäude ruird aus besonders hart gebrannten, gefugten ; erscheinen lassen. Der innere Ausbau tuird auch in einfacher Weise hergestellt;
Ringofensteinen hergestellt, die Illauerflächen erhalten llaturpufj, für die Dach- ! zur Heizung dienen Öfen. Besonders sallen die uerhältnismäfjig kleinen
deckung ist Caubschieter gewählt. Die farbige Behandlung sall den jeweilig i Räume durch richtige Anwendung non 5arbe, durch gutes Verhältnis uon
verwendeten lAaterialien entsprechend sämtliche Gebäude als ein Ganzes ; Decke und Wand, durch gute Durchblicke usw. einwandfrei gestaltet werden.


aber dennoch drei zrttar enge, aber im Ginklang mit den sonlt im
Süden üblichen Straßenbreiten Behende Durchgänge frei, welche zu-
sammen mit einem oierten lichthofe iymmefrisch aus den Plaßecken
ausstrahlen.
Die eigenartige elliptische Schweifung der zwischen den
Straßenmündungen uerbleibenden sassadensfücke tritt am wirkungs-
vollen am weitausladenden Hauptgesimse in Grscheinung, welches,
in gleicher Höhe ringsumlaufend, die Baulichkeiten in kräftig be-
wegter, großzügiger linie gegen den Himmel abschließt (liehe
Seite VII).
Ob die Gesamfanlage zugleich mit dem Kirchenbau geplant
gewesen ist, entzieht lieh meiner Kenntnis, erscheint aber auch
zweifelhaft. Denn gebaut ist sie sicher später, wie die Ginzelformen
bemeilen.
Gs wäre wertuoll, zu ersorschen, welcher Zeit und wem mir
dielen schönen Baugedanken zuzuschreiben haben.
W. B o h n sa ck.

Umschau.
Gine Sammlung uon Bauplänen aus derZeit Balfhasar Reumanns
und seines Sohnes sranz Ignaz ITlichael (Eckertsche Sammlung) hat die Stadt
Würzburg für 20 000 Ul. angekauft, um sie im Cuitpoldmuseum, dem im nächsten
Frühjahr zu erösfnenden fränkischen Prouinzialmuseum, dem Studium zugänglich
zu machen. Die Sammlung dürfte den künstlerischen llachlaij des jüngeren
lleumann (s 1785) darstellen.
Gine Honorarnarm für Itädfebauliche Gntwürfe ist oom öster-
reichischen Ingenieur- und Archifekten-Verein und der Zentraloereinigung der
Architekten der im Reichsrate oertretenen Königreiche und Dänder aufgestellt
morden. Ein oollständiger Entwurf sall nach der Gröfje des zu bearbeitenden
Geländes und der Schwierigkeit der Aufgabe entsprechend abgestuften Ein-
heitspreisen für den Hektar berechnet werden (in 5 Klassen oon 24—56 Kronen
für den Hektar). ?ür Cntmurfskizzen, falls sie allein uerlangt werden, sind 45 oom
Hundert des Gesamthonorars zu berechnen. Bei den Schwierigkeiten, welche
oielfach hinsichtlich der Berechnung derartiger Arbeiten zutage treten, wäre
es jedenfalls sehr erwünseht, wenn auch unsere Honorarnorm eine entsprechende
Ergänzung erführe, in der auch die Unterschiede in der Arbeitsleistung für die
Planung oerschiedener Bebauungsarten usw. eingehender berücksichtigt würden.

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