Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 28.1912

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ARCHITEKTONISCHE RUNDSCHAU

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Düsseldorf, Franksurt a. M., Hamburg, Köln, Leipzig, Magdeburg, München,
—.. .■ Nürnberg, Prag, Straßburg, Wien, Zürich.— ---. --

Prospekt-Beilagen nach
= Übereinkunft. -



Umsdiau (sortsdjung).
Im Kgl. Kunsfgemerbemuseum zu Berlin halten im Januar bis märz
unentgeltliche öffentliche Tichtbildoorträge: Direktorialatsistent Dr. Regling
über „Oie ITtünze als Kuntfroerk“ (oam 23. Januar ab), Direkforialattittent
Dr. Herrn. S ch m i ß über „öelchichte der deutschen Glasmalerei“ (oam 25. Ja-
nuar ab) und Direktor Dr. P. Jetten über „Der Kaufmann und das heutige
Kunttgeroerbe“ (nur für Kaufleute, oam 22. Januar ab). Jn letjterem werden
die tehr zeitgemäßen sragen behandelt: ssnfeil des Kaufmanns an den küntt-
leritchen Aufgaben unterer Zeit; der Kaufmann als Vermittler (Verkäufer,
Reitender, Ginkäufer) und als Unternehmer; die Grundlagen der künttleritchen
Kultur und der Sorttchrilt des Kunttgeruerbes; Einfluß der Technik (Hand-
arbeit und lllatchine, Ginzelttück und irtattenruare); Wirkungen und Kläglich-
keiten des lllaterials; Probleme des Slachmusters utco.; der Getchmack im
Geschäftsbetriebe des Kaufmanns (Getchäfts- und Kaufhäuter, Täden, Schau-
fentier, Rustteilungen; Getchäftsdrucktachen, Reklamekarten und Anzeigen;
Plakate, Kataloge, Packungen utcu.). Diete Vorbereitung künttleritchen Ver-
ttändnittes in den Kreiten der Kausleute ruird oon allen Künstlern und Kuntt-
geroerbetreibenden dankbar begrüßt coerden.
fine neue neckarbrücke toll unmittelbar hinter Heidelberg bei Ziegel-
hauten erbaut werden. Troß der erheblichen ITIehrkosten hat sich der Bürger-
austchuß oon Ziegelhauten für eine steinerne Bogenbrücke ttatt einer eisernen
enttchieden, um das Tandtchaffsbild nicht zu tchädigen. Braoo!
Aus der ?riedrich-t:ggers-Stiftlirig zur Förderung derKuntt und Kuntt-
wittentchaft itt zum 1. April 1912 ein Stipendium für Architekten
im Besrage oon 111. 600 ausgetchrieben. Bewerbungen sind an den Vortißen-
den des Kuratoriums, Geh. Baurat Sranz Schmechten, Charlottenburg, Akademie
der bildenden Küntte, zu richten.
Die Tätigkeit des Kgl. niatcrialprüfungsamtes der Technischen
Hochichule zu Berlin in Grosj-Cichterfelde. Im letzten Betriebsjahr
1910/11 sind in der Abteilung für lTletallprüfung 560 Anträge (gegen 490 im
Vorjahre) mit etwa 10000 Vertuchen erledigt worden; in der Abteilung für
Bautfoffprüfung 1068 Anträge (995) mit 44 785 (42 185) Vertuchen, in der Ab-
teilung für papierfechnitche und textiltechnische Prüfungen 1529 Prüfungen.
Von den Vertuchen mit Bauttoffen erstreckten lieh 18 716 auf Bindemittel und
26 069 auf Steine aller Art, Konttruktionen usm. Bedeutend zugenommen
hat die Zahl der Ziegeltteinprüfungen infolge der oon den Verkaufs-
oereinigungen beantragten Prüfung sämslicher Vereinsfabrikate zur Kontrolle
der Crzeugnitse der beteiligten Werke; zahlreich waren auch die Settigkeifs-
prüfungen oon Beton, ln der Abteilung sür ITletallographie wurden u. a.
wittenschaftliche Untertuchungen angettellt über den Cinfluß uertchiedener
Umttände aus den Angriff des Cisens durch Watter und wästerige Tötungen
(Rottangriff an Watterleitungsrohren, Siederohren, Heizspiralen usm.) und
über den Angriff oon beneßtem Beton und Zement auf Kupfer, Blei und Zink.
Zur Preisoerteilung für künstlerisch, technisch und hygienisch
heroorragendc Bauten im Gemeindegebiet Wien hat der Wiener Stadt-
rat nach dem Vorbilde anderer Städte ein Preisgericht eingeteßt, das oom
Jahre 1912 ab jährlich acht Preite für die betten innerhalb der drei leßfen
Jahre errichteten Bauten (lllielhäuter und Jnduttriegebäude) oerteilen toll.
Von den Preiten sind techs zu je 2000 Kronen für Hcubauten in dicht be-
bauten Stadtteilen und je einer zu 1000 Kronen für einen lleubau in ge-
kuppelter oder offener Bauweite und für einen Induttriebau bettimmt. Die Geld-
preite erhalten die Bauherren, während die Architekten durch ein künstlerisch
ausgeführtes Diplom ausgezeichnet werden. Außerdem wird auf Kotten der
Stadt eine Gedenktafel an dem betreffenden lleubau angebracht mit dem
Hamen des Bauherrn, des Architekten, des Bauleiters, der Jahreszahl der
Crbauung und der Preiserteilung. Das Preisgericht toll aus je zwei Ver-
tretern des Stadt- und Gemeinderats, dem Baureferenten des lllagistrats, dem
Baudirektor oder dem Oberbaurat und dem Obertladtphytikus und je einem
Vertreter des Ötterreichitchen Architekten- und Jngenieur-Vereins, der Ge-
nossensehaft der bildenden Künstler Wiens, der Vereinigung bildender Kiinttler
Ötterreichs „Sezettion“ oder des Künttlerbundes „Hagen“, der Zentraloer-
einigung der Architekten, der Getelltchaft Österreichitcher Architekten, der
Architektenoereinigung „Wiener Bauhütte“ und der Genostenschaft der Bau-
meister in Wien bettehen.
Heimatl'chusj und Denkmalpflege.
stir den Kanton Bern itt am 1. llooember 1911 eine Verordnung betr. den
Schuß und die „Sicherung der Tan dich af teil, 0 rts chaftsbi 1 der und Aus-
tichfspunkte“, in Kraft getreten, deren Hauptartikel bettimmt: die Grrichtung
neuer towie Grweiterung und Erhöhung bettehender Gebäude itt untertagt, tofern
dadurch Tandtchaften, Orttchaftsbilder und Austichtspunkfe oerunttaltet werden.

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