Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 28.1912

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ftrchitektonische Rundschau

1912,4


HLis einem Skizzenbuche (Tintenskizze) non Otto Rieth (1806).

Bucherbesprechungen und Bücheranzeigen (sortsetjung).
tollen, beherrschenden Gesamtstimmung. Gleichzeitig oeröffentlicht der Verlag
einen neuen, mit elaia 200 meitt mehrfarbigen Bildern geschmückten Katalog
(Preis 30 Pfg.).
Der deutsehe Backsteinbau der Gegenwart und seine £age. ssuch eine
Jrage des Heimatschutjes. Von Dr. sslbrecht Haupt, K. Baurat und Pro-
fettor. Verlag uon H. ss. Cudro. Degener in Ceipzig, 1010. Preis 11t.—.60.
Der Gisenbetonbau in Berechnung und ssusfiihrung. Bin Hilfs- und llach-
tchlagebuch für die Praxis zum Selbtttfudium und als Cehrbehelf. lllit
zahlreichen Abbildungen und Jormeltabellen toroie einem Itachtrag betreffend
die neue ötterreichitche Cisenbetonoörschrift uom 15. Juni 1911. Zusammen-
gettellt uon Karl sslliftch, k. k. Prosetsor und Jachuorsfand an der Staats-
geruerbeschule in Innsbruck. Verlag uon Jranz Deuticke in Wien und Ceipzig,
1911. Preis 111. 6.
Volkstümliche Grabmalkunst und sriedhofgestaltung. Von Chr. Otto
B erz-Sch i 11 i n g , Stuttgart. Buchtchmuck uon Carl Cöther, lllitarbeiter
der Beratungsttelle für Gartenbau. Verlag uon W. llleyer-llschen in Stuttgart,
1911. Preis 111. 4.
Der mit zahlreichen Cinzelbildern durchlebte Text Schildert den alten Kirch-
hof, den Verfall der Grabmalkunst saroie die neuen Bestrebungen auf dem Boden
alter Heimatkunst und die neuere ?riedhofsgestaltung, dann Kindergräber,
Pflanzung und Blumenschmuck: alles knapp und überzeugend, Stimmungs-
roerte und schlichte, natürliche Kunst als den ersfrebensruerten Ausdruck her-
uorhebend. 3n den gezeichneten Textbildern sind zahlreiche Beispiele uor-
trefflicher alter und neuer Grabzeichen, Jriedhofsanlagen usru. gegeben. Jür
die ssusmahl uon Gehölzen, Blumen und Pslanzen für Cinzelgrab und sriedhos
sind Cisten beigegeben, aus denen Blütezeit, Jarbe, Standort (ob sonnig oder
Schattig), Wuchs und Cebensdauer der Pflanzen, bei Hecken die entsprechende
Höhe und Breite usru. zu ersehen sind. Die Zusammenstellung zeigt, obroohl
sie keinen ssnspruch auf Vollständigkeit erhebt, roelche Sülle uon wohlriechenden
Pslanzen, Beetblumen, Schlingpflanzen, Stauden und Zroergsträuchern, Cin-
fassungspslanzen und Solchen, die am Stein in besonders sonnigen Tagen ge-
deihen, für unsre Jriedhosskunst zur Verfügung stehen. Wie ruenig ruird dauon
jet^t uerruendet! Sind doch die meisten ITlenschen der Pflanzen- und Garten-
pflege sast uöllig entfremdet. Den 2. Teil des Buches bildet eine grosje Anzahl
uon Taseln mit gut ausgeruählten photographischen Aufnahmen alter Jriedhofs-
bilder und Grabmäler, darunter zahlreiche aus Wimpfen a. 11. und uom Jangels-
bach- und Hoppenlaufriedhof in Stuttgart, somie einiger mustergültiger neuer
Schöpfungen. Das Buch oerdient roeiteste Verbreitung in Jach- und Caienkreisen.
Handbuch der Holzkonsfruktionen des Zimmermanns mit beson-
derer Berücksichtigung des Hochbaus. Ein llachschlage- und Unterrichtsroerk
sür ausführende Architekten, Zimmermeisfer und Studierende der Baukunst
und des Bauhandruerks. Von Th. Böhm, Geh. Hofrat und Professor sür
Baukonstruktionslehre an der Kgl. Technischen Hochschule zu Dresden, lllit
1056 Textfiguren. Verlag uon 1. Springer in Berlin, 1911. Preis geb. 111. 22.
Das oortresflich ausgestattete Buch ist als Cehrbuch für Studierende und
zugleich als llachschlagetoerk sür den aussührenden Architekten und Zimmer-
meister behandelt. Die Stoffeinteilung ist die übliche: Zuerst werden das Bau-
holz und seine Gewinnung, die einfachen Holzoerbindungen und der Balken
Ovorlsdjuncj Seise XI.)


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EISENBAUTEN
IHRE GESCHICHTE UND ÄSTHETIK
VON
Dr. ALFRED GOTTHOLD MEYER
Prosessor an der KgLTechn. Hochschule in Chnrloitenburg
Nach des Verfassers Tode zu Ende gesührt von
-WILHELM FREIHERR VON TETTAU -
Mit 93 Abbildungen im Text u. 27 Taseln in Tonätzung. Preis geh. M 15.— , gcb. M. 16.-
„In diesem herrlich ausgestatteten Buche haben wir ein Werk vor uns, wie wir noch
keins in der technischen Literatur besitzen. Es ist der erste Versuch einer Betrachtung
des 19. Jahrhunderts in der Stilgeschichte. Die stilbildenden und stilhemmenden Kräste
des Eisens werden an typischen Großkonstruktionen so eindringlich aufgezeigt, daß
es sonderbar zugehen müßte, wenn aus diesem Buche, einem Muster moderner Kultur-
geschichtsbeschreibung, nicht ein srischer, kunstfröhlicher Zug in die Reihen der Bau-
ingenieure wehen sollte. An ihren Werken werden wir’s erkennen, daß sie sich auf
ihr Künstlertum besonnen haben, wenn sie Eisen, Maschinen, Licht und Feuer in den
Dienst des Schönen stellen.“ Industrieller Anzeiger.

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sür Hoch-und Tiesbau, in künstlerischer Aussührung, weiss
oder sarbig, aus Papier gesertigt, nach von mir ersundenem
Versahren. (Vergl. Sie bitte Deutsche Bauzeitung 1899 No. 26.)
iei Bedars bitte Spezial - Osserte von mir einzuholen.
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