Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 28.1912

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ssrchitektonilche Rundschau

Seife VIII

1912,9

Bücherbesprechungen und Bücheranzeigen (sortsetjung).
die Beziehungen zwilchen Unterbau und Dach des Vinzelhauses, Abtuäüerung
und ?euersgefahr bei Ginzel- und Flachbardächern, die Kuppeln, Türme und
Dachreiter und die Itädtebauliche Dachkompolition. Das mit zahlreichen zrueck-
entsprechenden Beilpielen aus alter und neuer Zeit ausgettattete Buch ilt dem
Geheimen Hosrat Prof. Herrn. Pfeifer in Braunschroeig gewidmet, dem untere
Architektonische Rundschau (Jahrg. 1905, Heft 12) den uortrefflichen Hufsat3
„Die Stimmungscoerte der Dachsormen“ uerdankt.
ITlaiers Schriffen-ITlagazin. 80 Tafeln moderner Alphabete für Schriften-
und Schildermaler, Graueure, Steinmetjen, Bildhauer und andere Berufe.
Verlag uon Otto ITlaier in Rauensburg. 10 Cieferungen. Preis in ntappe 111.11.
Die erlten 5 Cieferungen geben eine große Anzahl uon Schriftarten,
darunter recht gute, aber auch manches minderwertige, z. T. längst Über-
wundenes, das in einer Vorbilderlammlung nicht hätte Plaß finden sallen,
ssltfränkilche Bilder. XVIII. lahrgang 1912. Verlag der Kgl. Uniuersifäfs-
druckerei H. Stürß, A.-G., in Würzburg. Preis m. 1.
Zweck dieses alljährlich erscheinenden Kalenders ist es, das Interesse
für die heimatliche Kunst zu wecken und uns mit ihren reichen Schäden bekannt
zu machen. Der uorliegende Jahrgang enthält eine gute Auswahl Abbildungen
uon Werken altfränkischer Kunst, zu denen Theodor Henner den erläuternden
Text geschrieben hat. slicht nur dem Kunsthistoriker, sondern allen Kunstliebenden
und sreunden heimatlicher Kunst, insbesondere aber auch Architekten 'gibt
der Kalender manche Anregung. Die typographische Ausstattung somie der
Druck uerdienen besonders heruorgehoben zu werden.
Wettberoerb Grofj-Berlin 1910. Die preisgekrönten entwürfe mit 6r-
läuferungsberichten. mit 20 zum Teil farbigen Tafeln und 77 Abbildungen.
170 Seiten Text. Verlag uon Brnst Wasmuth, A.-G., in Berlin, 1911. ln
lllappe Preis 1A. 30.
Aus dem großen Wettbewerb für den Bebauungsplan uon Groß-Berlin
sind hier die uier preisgekrönten entwürfe uon Hermann lausen, uon Brix,
Genzmer und der Hochbahngesellschaft Berlin, uon Bberstadt, Bruno ITlöhring
und Petersen und uon Hauestadt & Contag, Bruno Schmiß und Otto Blum
zusammengestellt. 6s kann hier unmöglich auf die Bewertung der einzelnen
entwürfe eingegangen werden, deren Zusammenstellung mit ihren Grläute-
rungen eine uortreffliche Grundlage sür das Studium der Groß-Berliner Ver-
hältnisse wie überhaupt größter städfebaulicher Aufgaben bietet. Ceider
Scheint auch das dringend notwendigste und in den Grenzen der Hlöglichkeit
Ciegende, auf dem lansens Cntwurf uorwiegend aufgebaut ist, nicht zur Wirk-
lichkeit werden und damit die letzte Gelegenheit ungenußt uorübergehen zu
sallen, aus den oielgliederigen slicken so gut wie möglich noch ein organisches
Ganzes zu machen, wie ja inzwischen Berlin sich die leßte Gelegenheit einer
großzügigen, uon engherziger Spekulation freien Ausgestaltung des Tempel-
hoser seldes hat entgehen lassen.

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Soeben ausgegeben:
Geschichte der Baukunst
vom Mittelalter bis zur Neuzeit
Ein Handbuch von
Dr. D. Joseph
Professor an der neuen Universität Brüssel
Zweite verbesserte und vermehrte Auslage. Drei Bände mit 1752 Abbildungen
Band I, II: Altertum, Mittelalter, Neuzeit; Band III: XIX. Jahrhundert
Band I, II (nur zusammen abgegeben) in Leinwand gebunden. In Schutzkarton 20 Mark
Band III (in 2 Halbbänden erscheinend) in Leinwand gebunden. In Schutzkarton 20 Mark
Band I/III zusammen aus einmal bezogen: 30 Mark ord.
Das Erscheinen dieser schon seit längerer Zeit erwarteten neuen Auflage des beliebten Handbuchs wird in allen
Interessentenkreisen mit besonderer Befriedigung begrüßt werden. Hat doch das Werk bereits seit Jahresfrist nicht mehr
vollständig geliefert werden können. Die neue Auflage ist sehr erheblich umgearbeitet und verbessert worden. Vor allem
mußten die Resultate der neuesten Ausgrabungen berücksichtigt, also insbesondere diejenigen Kapitel neubearbeitet werden,
welche die orientalischen Völker und die vorhistorische Periode der Griechen betreffen. Desgleichen, nach den neuesten
Forschungen Strzygowskis, die Wechselwirkungen zwischen Orient und Occident. Allein auch sonst wurde das Werk überall
mit dem neuesten Stand der Architekturwissenschaft in Einklang gebracht. Die Gesamtzahl der Textillustrationen hat sich
um über 100 neue Abbildungen vermehrt.
Die bisherige bewährte Einrichtung des Werkes ist hierbei wiederum beibehalten worden: bei jeder Epoche ist zunächst
das System behandelt und werden dann die Denkmäler vorgeführt, wobei ein so überreiches und treffliches Anschauungs-
material — einer der Hauptvorzüge dieser Architekturgeschichte — beigegeben ist, wie in fast keinem anderen Werke auf diesem
Gebiet. Auf diese Weise eignet sich das Werk als ein vorzügliches Handbuch für Architekten und Studierende des Baufachs.
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