Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 28.1912

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ARCHITEKTONISCHE RUNDSCHAU

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viergespaltene Petitzeile.

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Zeitungen Deutschlands und des Auslandes, Stuttgart, Berlin, Breslau, Dresden,
Düsseldors, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, Leipzig, Magdeburg, München,
■- Nürnberg, Prag, Straßburg, Wien, Zürich. :

Prospekt-Beilagen nach
= Übereinkunft.-


Teilanlicht non der Ritter- Aufnahme uon Professor 0.
kapelle in Stasjfiirt a. d. ß. Günther-llaumburg in Berlin.

Umschau.
Das Preisausschreiben des Werdandibundes um das flache Dach
hat loeben durch den Spruch des Preisrichferkollegiums seine Erledigung ge-
funden. Zur Ausübung des Preisrichteramts roaren zu den Beschluf3terininen
erschienen: Professor Dr. Heinrich sslbrecht, öeschäftsführer der Zentralstelle
für Volksmohlfahrf-Berlin; Professor Peter Behrens-Berlin; Geheimer Hofrat
Professor ITlartin Dülfer-Dresden; Professor Alfred Grenander-Berlin; Architekt
B.D.A. Arnold Hartmann-Berlin; Candschaftsmaler Karl Kayser-Cichberg-Berlin;
Stadtbaurat Reinhold Kiehl-sleukölln; Architekt B.D.A. Otto Eiesheim-Berlin;
Architekt B.D.A. Ernit Rossius uom Rhyn; Architekt B.D.A. Professor Dr. sriedrich
Seesselberg-Berlin. Die ausgesetzten Preise sind ohne Zusammenlegung oder
Teilung programmäfjig folgendermafjen uerteilt vuorden: Aufgabe I (Candhaus-
bau): 1. Preis (111. 1000): „Gmüatli“, Architekt Adolf llleyer-srankfurt a. 111.;
2. Preis (111. 500): „Weide“, Regierungsbaumeister W. Hosfmann - Hannouer;
3. Preis : „28 Grad“, Architekt Kurt Schütz-Jllagdeburg; 4. Preis: „W“, Architekt
B.D.A. Heinz Stoffregen-Bremen; 5. Preis: „Eine Ecklölung“, Architekt Georg
ITlarquardt - ?rankfurt a. 111.; 6. Preis: „K. W.“, Regierungsbaumeister sril]
Bräuning-Templin i. 1A.; 7. Preis: „Im srühling“, Architekt Adolf JTleyer-
srankfurt a. 111. Aufgaben (Gehöftanlage eines gesondert liegenden
Bauernsil^es): 1. Preis (111. 1000): „Baugedanken“, Architekt 5ritz Drieling-
Bremen; 2. Preis (111.500): „Grete“, Architekt sritz Schulz-Speier; 5. Preis:
„Unter Bäumen“, Architekten W. Keller und H. Drögmöller-Stuttgart; 4. Preis:
„Bauernhof“, Architekt Bruno Baumgart-lllockritz; 5. Preis: „Haus am Teich“,
Architekt Philipp Damm-Koblenz; 6. Preis: „sliedersächsisch“, Professor Ernst Kühn-
Dresden; 7. Preis: „Unter einem Dach“, Architekten Oberbaurat Professor lassoy
und K. R. Srilj-Stuttgart. Aufgabe 111 (Ei ne Arb e i tersi e d e 1 u n g): 1. Preis
(111.2000): „Oualplatj“, Architekt Karl Teubert-Karlsruhe i. B.; 2. Preis (111. 1200):
„Ernte“, Architekt Illax Taut-Berlin; 5. Preis (111.800): „Im Grünen“, Archi-
tekten Oberbaurat Professor lassoy und K. R. 5ritj-Stuttgart; 4. Preis (111. 500):
„W“, Architekt B.D.A. Heinz Stofsregen-Bremen; 5. Preis „Ostern“, Architekt
Bruno Solbring Charlottenburg; 6. Preis: „Aus Erfahrung“, Architekten Bafj
und Baumüller-lAannheim; 7. Preis: „W. B.“, Architekt Karl lllannhardt-Kiel.
Die meisten dieser Wetfbevuerbsentcoürfe haben die Tendenz, zu erroeisen, ruie
das flache Dach (10—30 Grad) in den uerschiedensten Deckungstueisen einer-
seits ruirtschaftliche Vorzüge gemährt, andererseits den oerschiedenen Gegenden,
namentlich auch dem Aachcharakter der norddeutschen Ebene, gut angepaf3t
roerden kann. Aus der Bedeutsamkeit dieser srage erklärt sich roohl die
lllitarbeit so bedeutender Architekten mie auch die grosje Beteiligung an dem
Wettberoerbe überhaupt. Sämtliche Entcuürfe roerden demnächst öffentlich
(Sortierung Seite IV.)


* Adamani-Feuerfon *

sanitären Gegenstände, wie Bade-
wannen, Waschbecken u. -Tische,
Ausgüsse, Spülsteine, Aufwasch-
tische, Tröge, Klosettbecken, Uri-
nals usw., weshalb Feuertonwaren
in allen modernen Kranken-
häusern, Heil- u. Pflegeansfalten,
Irrenhäusern, Kliniken, Sanatorien,
Kurbädern, Badeanstalten zu fin-
den sind und dort nach und nach
alles andere Material verdrängen.
l!lll!llllllllllllll!IIIIIII!lll!l!llllil!llllllllilll|l[|lllll!ltlll!l[!lllll!lllll[llllll!lllll[llllllllllllllll'
Adamant-
Feuerton - Waren
sind aus diesem Grunde zweifels-
ohne auch die richtigsten Insfalla-
tionsartikel für alle feineren Pri-
vatbauten, wie Villen, Schlösser,
Paläste, Landhäuser usw., die An-
spruch darauf erheben, wirklich
modern zu sein. Wegen ihrer von
keinem anderen Materiale nur
annähernd erreichten Festigkeit u.
ihrem hohen hygienisch. Wert sind
Adamarit-Feuerton—Waren niiiiiKiiiiniiuiiiiBiiiiiitiBiiiiiipiiinLiiiiiijiiiiHiiiiiiiiiiBiBiijtiiiiiHiiaiiiiiitiiiiBMitiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiiiiHiiiiiiiiiiiniiuBiiiHiitii
auch für alle ösfentlichen Gebäude, Bahnhöfe, Postansfalten, Schulen, Kasinos, Klubhäuser, Institute, Asyle usw. die einzig richtigen Installationsartikel.
Sie sind es aber auch selbst für Miethäuser und Spekulationsbauten, denn die Erfahrung hat gelehrt, da6 sich Wohnungen, die mit Feuerfon-Aufwasch-
tischen, Spülsteinen, Waschbüffen usw. ausgestatfef sind, schneller und leichter vermieten und dabei einen höheren Mietpreis erzielen lassen, als die
in bisheriger Knappheit gehaltenen Wohnungen, von denen fast in jeder Stadt Überfluß vorhanden ist.
Kataloge werden auf Verlangen gern gratis zugesandt

| Twyfords Werke Ratingen bei Düsseldorf I


ist ein Tonmaterial, das bei hohen
Temperaturen eine ungemeine
Festigkeit gewinnt und sich mit
einer säurebeständigen, gänzlich
unporösen weißen Emaille-Glasur
überziehen labt, welche sich durch
die Brennung tief in das Grund-
material hineinzieht und sich mit
diesem aufs engste verbindet.
Adamant-F euerton
verbindet also die einzig da-
stehende Sauberkeit des Porzellans
mit der in der Praxis ebenso
notwendigen Härte und Festigkeit
des Granites, läßt sich auch wie
dieser mit Hammer und Meißel
bearbeiten, ist im höchsten Grade
frostfest u. säurebeständig, springt,
reißt und splittert nicht wie Glas,
Porzellan, Hartsteingut usw.
Adamant-Feuerton
ist aus diesen Gründen von höch-
stem hygienischem Werfe und das
allergeeignefste Material für alle
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