Architektonische Rundschau: Skizzenblätter aus allen Gebieten der Baukunst — 29.1913

Seite: XX
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flrchitektonifche Rundfchau

1913,i

Kunstbauten am Engl* Garten für den
neuen Bahnhof in Stuttgart,

Turbinenhaus Gebr. Junghans A,-G.,
Schramberg

Cüoyss & Freytos A.-G.

Hauptgeschäft: Neustadt a. Haardt

Filialen:

Stuttgart, München, Nürnberg, Frankfurt a, M.,
Karlsruhe i. B., Straßburg i. E.

Hoch- und Tiefbau - Unternehmung

Beton- und Eisenbetonhochbauten aller Art, auch in schlüssel-
fertiger Ausführung, Brücken, Wasserkraftanlagen, Bahnbauten,
Trocken- und Naßbaggerung, künstliche Fundierung mit
Simplex- und Eisenbetonpfählen D.R.P., spiralarmierte Kon-
struktionen für größte Belastungen D.R.P., armierte Rohre für
hohen Innendruck.

-- Kostenanschläge, Projekte, Broschüren auf Wunsch. --

Württ. Portland-Zementwerk
Lauffen a. N.

Wehranlage der Bremen-Besigheimer Öl-
fabriken in Besigheim

Ein grundlegendes Werk über die Kunst Chinas ist soeben vollständig ge-
worden und sei den Gebildeten aller Stände, namentlich auch der Architekten-
welt wegen seines interessanten Inhaltes bestens empfohlen:

Chinesische Kunstgeschichte

Von

OSKAR MÜNSTERBERG

Zwei Bände

i. Bd.: Vorbuddhistische Zeit. — Die hohe Kunst:

Malerei und Bildhauerei. Mit 15 farbigen Kunstbeilagen und
321 Abbildungen im Text. XVI und 352 S. Lex.-8°.

Preis geheftet M. 20.—, hochfein gebunden M. 23.—

ii. Bd.: Baukunst und Kunsthandwerk. Mit 23 farbigen

Kunstbeilagen u. 675 Abbildungen im Text. XIX u. 510 S. Lex. 8°.

Preis geheftet M. 28.—, hochfein gebunden M. 32.—

Wie die Presse das Werk beurteilt:

Die Kunst für Alle, München, 15. August 1910: . . . Münsterberg zeigt in seinem
Werk — den Zusammenhang aller Kulturen stark betonend —, daß China nicht
eine isolierte Kulturoase ist, die sich selbständig von innen heraus entwickelte,
sondern daß Chinas Kunst und Kultur nur eine eigenartige Weiterentwicklung
der gemeinsamen Weltkultur darstellt. Dem Weltreich Rom im Westen stellt
Münsterberg das Weltreich China im Osten gegenüber. Entwicklungsgeschichte
ist ihm alles — und so gibt er nicht eine Geschichte der Künstler und Kunst-
werke mit schwierigen Namen und langweiligen Zahlenreihen, sondern er
schildert im Rahmen eines scharf umgrenzten Geschichtsumrisses die Kultur-
strömungen und als ihre höchste Ausdrucksform die Kunst.

Münchener Neueste Nachrichten, 5. August 1910: . . . Erst jetzt beginnen wir,
kritisch zu werden, und es gelingt uns, in das Dunkel der chinesischen Kunst-
entwicklung einzudringen. Es ist also von Bedeutung, wenn nun ein umfassen-
des Werk eines Deutschen zu erscheinen beginnt, von dem der erste Band vor-
liegt. In diesem Sinne bedeutet es ein Dokument auf einem neuen Wege . . .

L’Art Moderne, Brüssel, 1. Januar 1911: . . . M. Münsterberg nous initie aux
splendeurs de l’art chinois ... Ce livre sera lu avec autant de plaisir par les
artistes que consulte par les professionnels de ces matieres speciales.

(Professor an der Universite nouvelle, Brüssel) G. Combaz.

Der Ostasiatische Lloyd, Shanghai, 25. November 1910: ... Ein geradezu
klassisches Werk über chinesische Kunst . . . Wer es liest, wird bald von
dem Stoff hingerissen und von der trefflichen Darstellungskunst des Verfassers
gefesselt werden. Wir rechnen das Münsterbergsche Buch zu den besten, die in
deutscher Sprache sich mit Kulturproblemen des fernen Ostens beschäftigen.









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Paul Neff Verlag (Max Schreiber) in Eßlingen a. N.
Zu beziehen durch alle Buchhandlungen

Alter dreistöckiger Turm mit gewölbtem Ziegeldach, hochgeschwungenen
Ecken und Delphinen auf oberstem Satteldach, Zwischenwände ergänzt, im
Kloster Kaomingsse am südlichen Abhange des Tientaishan
(Originalaufnahme Franke, Hamburg)
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