Arndt, Paul  
Studien zur Vasenkunde — Leipzig, 1887

Seite: 52
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Ebenso C. I. G. 8392 = Dubois-Maisonneuve 66, 2 (Neapel,
Museum; nicht bei Hevdemann).
C. I. G. 8418 — Dub.-Mais. 66, 2 und 4 (Neapel, Museum,
nicht bei Heydemann):
THASAAIO^
THAEMAEOS
beide Male ais gelesen.
C. I. G. 7386, b; bei Toiiusio in Neapel; das Citat des
Coipus: Mineivini, BuH. Nap. V. p. 18 ist falsch:
rANYMEAES
(eingckiatzt, also veidächtig).
C. I. G. 7552, b (— bi. Mus. 567; Vulci) und 7553: neben
voieuklidischem Alphabete KAAO+.
C. I. G. 8409 (= Geihaid, A.V. 205, 3; Jahn, Einl. Anm. 1144;
Vulci;:
HHS MEMNßN AXtAEV.
ANT!AO+OS OETiS
Klein, M.-8. p. 81, Ni. 13 = Oveibeck, Hei.-Gall. IX, 2
= R. Rochette, mon. ined. 49:
K^ENOKbES ErOIESEN^).
Stil ungelahi dei Fiancoisvase; folglich S! veidächtig.
Vom Standpunkte späteiei Imitation aus düifen wii wohl
auch eine Rettung des Vasenmaleis AAAEO^ veisuchen, den
Biunn, K.-G. II, 705 zu den Aibeitein in s.-f. Technik gefiigt
hatte, aus deien Liste ihn Klein (M.-8. p. 85 f.) wiedei auszu-
scheiden sucht. ))Wii haben es hiei doch gewiss mit voieuklidi-
schem Alphabete zu thun, also odei Edyetog zu lesen,
was abei ebensowenig einen giiechisehen Namen giebt als die
nacheuklidische Lesung. Wii haben also hiei, wie auf so vielen
Gefässen giade diesei Klasse, wohl nui ein Buchstabenconglo-
meiat, das den Schein einei Kiinstleiinschiift hcivonufen soil.K
Abei ist ein Name ^VdAetog nicht lecht gut möglich? Wie
es z. B. von Bax/og eine Weiteibildung zu /ydxxetog, von yrap-
') Nach Klein a. a. 0., Cat. Durand 65, Cat. Beugnot 48 allerdingg belde
Male y.
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