Arndt, Paul  
Studien zur Vasenkunde — Leipzig, 1887

Seite: 141
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sächlich Gefässe mit schwajzen Figuien (hguie a nero) gefun-
den hat,
Wie die grösseren Fahriken Kanipaniens, so scheinen auch
diejenigen Apuliens ihre Vasen nach Etrurien vertrieben zu haben.
Furtwängler ist meiner Ueberzeugung nach ganz mit Recht der An-
sicht, dass die beiden Berliner Vasen 2633 (= Overb., H.-&. X, 5;
Gerhard, apul. Vas. 0) und 2634 (= Welcker, A. D. III, 23, i;
Wiener Voilegebl. I, 7 ; Gerhard, etr. u. kamp. V.-B., C, 1—5)
aus Vulci ))aus demselben Atelier, ja wohl von demselben Kiinst-
lerft stammen, wie eine Ruveser Vase, die in den Mon. d. I.
VIII, 42 (= Wiener Vorlegebl. I, 2) und bei Heydemann, Satyr-
u. Bacchennamen, Tafel, abgebildet ist. Daraus ergiebt sich mit
grosser Wahischeinlichkeit, dass die beiden Vulcenter Gelasse aus
Ruvo exportiert worden sind. Furtwängler freilich hält alle drei
Gelnsse fiir attisch und lässt sich von dieser Ansicht auch nicht
durch die epigraphischen Besonderheiten der beiden Flydrien aus
Vulci abhringen. Die Inschriften derselben lauten:
2633: A({)POA)TH
rooo;
EPMA^
AAEIANA. .
EPOF
AOAMA
HPA
iMEPO^
- EV2.
2634: AOHNA
KAAMO^
NtKH
OHBA
AAMATAr
KOPA
APMONtA
UOSEiAAN
EPMA^
ADEAARN
APTAMt^.
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