Arnold, Friedrich  
Die Physiologische Anstalt der Universität Heidelberg von 1853 bis 1858 — Heidelberg, 1858

Seite: 42
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versehenen Fusses; der eine Stab (ragt das Wassergefäss, der
zweite den Waagebalken mit dem Schwimmer und dem Gegenge-
wicht, der dritte die Abflussröhre.

Das mit dem Wasserbehälter des Endosmometers communicirende
Cefass wird durch zwei gläserne Cylinder gebildet, von denen
jeder 13 Ctm. hoch ist und 3 Ctni. im Durchmesser hat. Sie sind
mit ihrem unteren Ende in einer messingenen Fassung eingekittet,
welche in der Weise durchbohrt ist, dass die beiden Cylinder
innerhalb derselben sowohl mit einander, als auch mit einer metallenen
kurzen Röhre, an die der elastische Verbindungsschlauch mit dem
Wasserbehälter des Endosmometers angelegt wird, communiciren.
Die messingene Fassung wird von einem 8 Ctm. hohen eisernen
Stab des Fusses getragen.

Der hölzerne Waagebalken ruht mit seiner Mitte auf einem
36 Ctm. hohen eisernen Stab, an dem oben eine messingene Hülse
mit seitlichen Achsen angebracht ist, in denen der Balken sich
bewegt. Das vordere Ende desselben trägt an seidenen Schnüren
den Schwimmer, der aus zwei länglichen Hohlgefässen von Glas,
die auf der Flüssigkeit der beiden Cylinder ruhen, und aus mes-
singenen Stäbchen, an deren Enden die llohlgefässc in Fassungen
eingekittet und welche durch Ouerstäbe miteinander verbunden sind,
besteht. An dem hinteren Ende des Balkens ist das Gegengewicht
angebracht.

Die Abflussröhre steht an ihrem hinteren Ende durch einen
elastischen Schlauch mit der tubulirten Oeffnung des Salzgefässes
in Verbindung und ruht an diesem Ende mittelst einer messingenen
Fassung in Achsen, die seitlich an einer messingenen Hülse am
oberen Ende des dritten eisernen, 9 Ctm. hohen Stabs angebracht
sind. Diese 27 Ctm. lange Röhre wird in ihrer Mitte von einem
messingenen Draht getragen, welcher mit seinem oberen Ende an
der vorderen Hälfte des Waagebalkens seitlich in der Weise befestigt
ist, dass die Abflussröhre mit ihrer vorderen freien Oefl'nung durch
ein Schräubchen höher und niederer gestellt werden kann, um je
nach dem speeifischen Gewichte der Flüssigkeit im Salzgefäss den
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