Arnold, Friedrich  
Die Physiologische Anstalt der Universität Heidelberg von 1853 bis 1858 — Heidelberg, 1858

Seite: 78
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liegenden Objecle auf continuirlichen und nicht continuirlichen
Hautstellen;

6) über das Doppeltfühlen einer Kugel mit dem gekreuzten Miltel-
und Zeigefinger und die Ursache dieser Erscheinung;

7) über die Percepüon von Geschmackseindrücken an der Spitze,
am Rücken und an der Wurzel der Zunge, sowie am weichen
Gaumen mittelst Schwämmchen, die an Fischbeinstäbchen
gebunden und in Lösungen von fixen Geschmackssubstanzen
getaucht wurden;

8) über die verschiedene Schärfe und Feinheit des Geschmacks-
sinnes für saure, süsse, bittere und alkalische Geschmäcke
an verschiedenen Punkten der Zungenoberfläche und des
weichen Gaumens;

9) über die Schärfe des Gefühls an der Zungenspitze und an
anderen Punkten der Zungenoberfläche, rücksichtlich der Per-
cepüon des Abstands zweier gleich beschaffenen Punkte mit-
telst eines Tasterzirkels;

10) über die Wahrnehmung der Geruchseindrücke durch die
Schleimhaut des oberen Theils der inneren Nase;

11) über den Einfluss der äusseren Nase auf die Schärfe des Ge-
ruchsinns ;

12) über den indirecten Antheil der Nebenhöhlen des Geruchor-
gans am Riechen;

13) über die Schärfe und Feinheit des Geruchsinns bei verschie-
denen Menschen;

14) über die Fortpflanzung der Schallwellen durch die elastischen
Wände der Ohrmuschel mittelst einer Stimmgabel;

15) über den Einfluss der Form und der Stellung des äusseren
Ohrs auf das deutliche Hören mittelst verschieden geformter
Hörrohre;

16) über die Fortpflanzung der Schallwellen durch einen engen
und einen weiten äusseren Gehörgang mittelst eines engen und
eines weiten hohlen Cylinders, der am Ende mit einer Mem-
bran geschlossen war;
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