Arnold, Friedrich  
Die Physiologische Anstalt der Universität Heidelberg von 1853 bis 1858 — Heidelberg, 1858

Seite: 155
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Erklärung der Abbildungen.

Erste Tafel.

Figur i bis 3. Apparat zum Auffangen des Magensafts und Chymi-
ficats bei Hunden mit einer Magenfistel in natürlicher Grösse.

Figur 1. Canüle, welche in die Fistelöffnung zu liegen kommt, mit dem
Stöpsel zum Verschluss der Canüle im Durchschnitt.

a. Innere, b. äussere Platte der Canüle; c. Haken von Neusilber, durch
welchen die Platte des Stöpsels (dj an die äussere Platte der Canüle fest
angeschlossen wird.

Figur 2. Canüle mit der zum Auffangen des Chymificats oder Magen-
safts bestimmten Röhre von Neusilber.

a. Canüle, welche in die Fistelölfnung zu liegen kommt; b. der in die
Magenböhle hineinragende und siebförmig durchbrochene Theil der Röhre;
c. äusseres über die Canüle vorspringendes, mit zwei Platten versehenes Ende
der Röhre; d. die eine Platte, von dem Umfange der äussern Platte der Canüle,
trägt einen Haken (e), um den Apparat an diese zu befestigen; f. die andere
Platte ist bestimmt den Schlauch zu tragen; g. eine Feder, welche die beiden
Hälften der Röhre zusammenhält, wie dies die folgende Figur zeigt.

Figur 3. Der ganze Apparat mit dem Schlauch im Durchschnitt.

a. Canüle; b. innere, c. äussere Hälfte der Röhre; d. Feder, welche beide
zusammenhält; e. die eine Platte der Röhre, welche durch den Haken (I) an
die äussere Platte der Canüle befestigt wird; g. die zweite Platte, welche
den Schlauch (h) trägt, in dem das Chymificat oder der Magensaft gesammelt
und durch einen Kork (i) verschlossen wird.

Figur 4 und 5. Apparat zum Auffangen der Galle bei Hunden mit
einer Gallenblasenfislel.

Figur 4. Der ganze Apparat in natürlicher Grösse für einen Hund von
10 bis 18 Kilo.

a. Inneres becherförmiges Ende der Canüle, welches in die Höhle der
Gallenblase zu liegen kommt; b. mittlerer Theil derselben; c. äussere Platte, welche
in Rücksicht auf die Richtung des Fistelkanals eine schräge Stellung hat; d. Schrau-
bengang am äusseren Ende der Canüle; e. Schraubenmutter, welche den hier
in verkleinertem Maassstab gezeichneten Schlauch (f) zum Auffangen der Galle
trägt; g. Kork zum Verschluss des Schlauchs. Beide letztere im Durchschnitt.

Figur 5. Schraubenmutter mit der mittleren weiten Oefl'nung für die
Schraubenwindung am äusseren Ende der Canüle und den vier capillarcn Oeff-
nungen im Umfange jener für den Austritt der Luft aus dem Schlauch, von
der oberen Fläche aus gesehen.
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