Robert, Carl [Hrsg.]; Matz, Friedrich [Hrsg.]; Andreae, Bernard [Hrsg.]; Robert, Carl [Hrsg.]
Die antiken Sarkophagreliefs (3,3): Einzelmythen: Niobiden - Triptolemos ungedeutet — Berlin, 1919

Seite: 563
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ARGONAUTEN. ACT AEON. ADONIS

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201 *) F. Rom, Magazzino archeologico, im 5. Saal.

Fragment eine Replik von 194—200. Erhalten sind
„von der ersten Szene Creusa, die Kinder und der Braut-
führer, von der zweiten ein Rest des Iason und der Schild
seines Doryphorus" Mitteilung- von Hans Lucas 1899.

2012) F. Cannes, in der
M. de Courcel grehöriaen Villa
Faustina. Fig. 2012 Zeichnung
von Dewerzeny nach einer von
E. Petersen 1893 aufgenommenen
Photographie. L. 0,40. H. 0,64.

Literatur: Michaelis Rom. Mitt.
VIII 1893 S. 180 Nr. 9.

Das Fragment Fig. 2012 stammt
von einer Replik von 194—202. S. 225. In der chronologischen Tabelle ist der Orestes-

Die dritte Szene, der Kinder- Sarkophag 156 unter 1520 zu streichen, dagegen mit der

mord, ist, wenn auch stark ver- Jahreszahl 1423 an die Spitze der ganzen Liste zu stellen;

,ol2 stümmelt, so gut wie vollständig s. oben S. 55g; ferner ist der Achilles-Sarkophag 25 unter

erhalten. Die Herme fehlt, wie auf 1582 statt unter 1594 (oben S. 546), der Penthesilea-Sarko-

I95- J99- 1991 und 200. Die Szene greift so stark in die phag 59 unter 1650 statt unter 1767 (oben S. 551) zu

vorhergehende, den Tod Creusas, über, daß die beiden stellen. Vgl. unten S. 582.

Knaben vor das Kopfende des Brautbettes zu stehen kom-
men. Aus der vorhergehenden Szene ist die vorgestreckte
linke Hand der Creusa, aus der folgenden das flatternde
Gewandende der Medea erhalten. Auch aus der ersten
Szene ist nach Petersens Mitteilung a. a. O. 180 ein Rest
des Brautführers und des dahinter befindlichen Gebäudes
erhalten; die Photographie dieses Bruchstückes ist mir
nicht zugegangen.

203 S. 2l6. Abbildung: Esperandieu Bas-reliefs de la
Gaule Romaine I 1907 p. 60 nach Photographie.

Literatur: Dassy Notice des tableaux et monumens antiques ex-
poses dans le Musee de Marseille 1851 p. ti nr. 57; FröHNER Musee
de Marseille 1897 p. 71 nr. 172; esperandieu a. a. O. /. 60 nr. 64;
Fr. Müller Odyssee-Illustrationen S. 87.

ZU BAND III

(S. AUCH S. 167 F. UND S. 371).

A. ACTAEON.

S. I. Die Urne des M. Caelius Superstes befindet sich
jetzt im Britischen Museum, Ancient Marbles X 55
fig. 2; A. H. Smith Catalogue of sculpture in the Brit. Mus.

urne des m. caelius superstes.

III p. 348 nr. 2360. Sie ist auch von Pierre Jacques Fol. 5 2 bis
(danach unsere Abbildung) gezeichnet, mit der Notiz, daß
sie sich damals in der Vigna des Cardinais Carpi befand.

Abbildung: Canina Architettura romana 1832 tav. 226 fig. 1.

1) S. 2. Literatur: Canina a. a. O./>. 224; Catal. somm. p.27
nr. 439.

2) S. 5. Abbildung und Literatur: Amelung Sculpturen
des vaticanischen Museums I 1903 Taf. 55 S. 526 Nr. 329.

B. ADONIS.

4) S. 9. Die Angabe, daß diese Platte aus Villa Borghese
stamme, beruht auf einem Irrtum. Weder E. Q. Visconti noch
clarac geben in ihrer Description diese Provenienz an. Das früher
an der Ostseite der Villa eingemauerte Relief, das oben mit dieser
Platte gleichgesetzt worden ist, enthält nach Ausweis von Topha-
mianus Bm. I fol. 75 eine gewöhnliche Eberjagd, bei der der Ver-
storbene mit Porträtzügen und beritten dargestellt ist. Doch scheint
dieses Bildwerk weder nach dem Louvre gekommen zu sein, noch
kann ich es sonst nachweisen. Welches Schicksal aber 4, von der
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