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Urk. Barth 25

Clemens <VI., Papst>

Urkunde

Koblenz, 1351 November 13

Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Gerwin von Kamme (oder Kampe?): Protokoll des in Koblenz im Stift St. Florin geschlossenen Vergleichs in der Streitsache zwischen dem Dekan und dem Kapitel des Stifts St. Martin in Worms auf der einen und ihrem Propst auf der anderen Seite über die Verteilung der Einkünfte in Boppard, Spay und Salzig zwischen dem Stift und der Propstei (vgl. auch Urk. Barth 20 und Urk. Barth 21). Die Parteien verpflichten sich, die zukünftige Entscheidung in dieser Sache, die durch die bestellten Schiedsrichter Ensfrit und Rudolf, Stiftsherrn in Boppard, für den Propst sowie Helfrich, Dekan von Neuhausen bei Worms, und Peter von Boppard, Domkanoniker in Worms, für den Dekan und das Kapitel des Stifts St. Martin herbeigeführt werden soll, anzuerkennen. Sollten die Parteien das Urteil nicht akzeptieren und ihm da-her nicht nachkommen, wird eine Strafe von 4.000 Gulden fällig. Als Zeugen der Verhandlung werden zusammen mit den bestellten Schiedsrichtern genannt: Wigand von Boppard, Domkanoniker in Worms, Pfarrer Wolfram von Hirzenach, Tilmann von Rübenach (Rẏpenaco), Priester in St. Florin, Johannes von Boppard, Kleriker des Kanonikers Ensfrit, sowie Johannes von Leyen, Priester (clericus) des Peter von Campe. Notariatssignet.

Zitierlink: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth25   i
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-116685   i
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth25/manifest.json

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