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Urk. Batt 9

Johannes V. von Bingenheim, Abt von Limburg

Urkunde

1555 Juli 6

Johannes von Bingenheim, Abt des Klosters Limburg, und der Konvent der Abtei beurkunden, dass sie die Steinmühle in Grethen an Michel Cles und seine Frau Apollonia für 400 Gulden als freies Eigen verkauft haben und bestätigen mit der vorliegenden Urkunde den Erhalt der Kaufsumme. Die Käufer verpflichten sich, die auf der Mühle liegenden Abgaben, Zinsen und Frondienste gegenüber dem Kloster und den Grafen von Leiningen zu erfüllen. So sind jährlich zwischen Mariä Himmelfahrt und Mariä Geburt (15. August und 8. September) 6 Malter Korn abzuliefern, am Martinstag (11. November) ist 1 Mastgulden zu zahlen und der Wiesenzins sowie der Zins für die Bachnutzung werden fällig. Sollten die Eheleute oder ihre Erben den Zins bzw. die Abgaben schuldig bleiben, so hat die Abtei das Recht, das Wasser abzuleiten und die Mühle so lange still zu legen, bis der ausstehende Betrag ausgeglichen ist. Dagegen haben die Käufer und ihre Erben keinerlei Einspruchsmöglichkeiten. Ankündigung des Abts- und Konventssiegels.

Zitierlink: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/batt9   i
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-148365   i
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/batt9/manifest.json

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