Hinweis: Ihre bisherige Sitzung ist abgelaufen. Sie arbeiten in einer neuen Sitzung weiter.

Katharinenspital zu den Sondersiechen <Schwäbisch Gmünd>   [Hrsg.]; Stadtarchiv <Schwäbisch Gmünd>   [Hrsg.]; Deibele, Albert   [Bearb.]
Das Katharinenspital zu den Sondersiechen in Schwäbisch Gmünd: seine Geschichte, Verzeichnis der Urkunden, Akten und Bände mit Beilagen ; 1326 bis zur Gegenwart — Schwäbisch Gmünd, 1969

Seite: 115
DOI Seite: Zitierlink: i
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/deibele1969/0137
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
facsimile
B. Quellen zu St. Katharina

1. Verzeichnis der Urkunden und Akten
1326 Februar 5 (Agathe). Magister Konrad von Gmünd, Chorherr der Kirche
zu Lorch, stiftet um seines und seiner Vorfahren Seelenheils willen mit
Zustimmung seiner Eltern und seiner Erben eine ewige Messe auf den
Marienaltar in der Pfarrkirche zum Hl. Kreuz in G. und begabt sie mit
zahlreichen Gülten. Es zinsen dafür: seine Hube in Harekoven (Herli-
kofen) gen. Ackermans Gut, seine Hube in Maiori Tainbuch (Großdein-
bach) gen. Rüpplins Lehen, die Hube des Chunradi (Konrad) im Steinhaus
zu Mutlangen, welche Syfrid Holz baut, eine Wiese neben dem Bock-
schmied gen. Manhartsklinge, 3 Gärten an der Rems gegen das Haus der
Leprakranken, ein Garten gegenüber davon, den der Ziegler hat, ein Gar-
ten bei den Leprosen, den sein Bruder Walther innehat, der Garten des
Hirn in der Eichelgasse, 2 Häuser und 2 Gärten am Fuße des Lindenfürst,
die die Härerin hat, das Haus des Stifters am Markt in G. neben dem
Hause des Düring Schezer. Die Besetzung der Pfründe erfolgt zunächst
durch den Stifter selbst, nach seinem Tode durch seinen Bruder Walter
und später durch das Domkapitel zu Augsburg. Schultheiß Walter von
Rinderbach, Bm. Heinrich Wolf, die R. und der Rat zu G. befreien den
Kaplan und die gestifteten Güter in der Stadt von allen Abgaben und
Diensten.
Lat.Or.Perg. und Kop. Pap. B 366 Bü.4 im IiStASt. — Reg.: Mehring
Nr. 35 und VAG. Nr. 125. — Foto: StA. — Siehe Beilage 1.
Mgr. Konrad von G., Kanoniker zu Lorch, Propst zu Faunrdau, gehört
zum Geschlecht der Taler, näherhin zu den Burgertalern in G., f vor
1362. Seine Brüder sind Peter Taler Or.Pr. in Esslingen 1366 und Walther,
f um 1365. 1
1327 Juni 16 Augsburg (in crastino Viti). Magister Konrad von G. beur-
kundet auf Bitte des Rates und der Bürgerschaft der Stadt G. die gleiche
Stiftung wie 1326 Februar 5 jetzt mit Zustimmung des Bischofs Friedrich,
des Propstes Kraft, des Dekans Hermann und des Domkapitels zu Augs-
burg, darunter drei Gärten an der Rems gegen das Haus der Leprakran-
ken hin und einen Garten gegenüber davon. — Sr.: Bischof, Domkapitel,
Stadt G. und A.
Lat. Or. Perg. B 366 Bü. 1 im HStASt. — Keg.: Mehring Nr. 35 a und UAG.
Nr. 131. — Foto StA.
Bischof Friedrich I. Spät von Faimingen reg. 1309—1331 (nach Zöpfl).
2
1328 Dezember 3 (Sa v. Nikolaus). Konrad von Hohenrechberg übergibt
dem Spital zu G. seinen Hof zu Sachsenhofen mit aller Zugehörde als

115
loading ...