Fliegende Blätter — 83.1885 (Nr. 2084-2109)

Seite: 116
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„In jedem cenzelne Johrhunnert

Werd ee Buch als am Meeschte bewunncrt,

Un fehlt's, so furcht die Muse dafvr,

Daß des Buch werd g'schriwe — so viel is klor! -
In dem Johrhunnert — krieg die Kränk —

Wie ich so dasitz' un gar nix denk',

Kummt uf eemol gcfloche zu mir die Mus',

Kloppt mir uf die Schulter un sächt: „Schreib' Du's!"
Un ich — wos is mer sonst übrig gebliwe?

In Gottes Name — ich hab 's halt geschriwe!"

v. Miris.

Poesie und Prosa.

Laura: „Ach, Oskar, als ich Dich vorhin dm gefährlichen
Gipfel hcrabklettern sah, zerriß es mir das Herz!"

Oskar: „Und mir die Hose!"

Zarte Anspielung.

„Ich dank' Ihnen halt noch einmal recht schön! Tausend
Mal Vergelts Gott!" — „Ja für was denn, Peperl?" —
„Ja wissen S', für die guten, ausgezeichneten Birn', die Sie
mir im vorigen Jahr geschenkt haben."
Objekt
Titel: Fliegende Blätter
Detail/Element: "Ein bescheidenes Genie" "Poesie und Prosa" "Zarte Anspielung"
Künstler/Urheber: Bechstein, Ludwig  i
Inv.Nr./Signatur: G 5442-2 Folio RES
Aufbewahrungsort: Universitätsbibliothek Heidelberg  i
Schlagwort: Satirische Zeitschrift  i
Parnass  i
Kalliope  i
Karikatur  i
Herstellungsort: München  i
Datierung: um 1885
Bildnachweis: Fliegende Blätter, 83.1885, Nr. 2098, S. 116
Aufnahme/Reproduktion
Urheber: Universitätsbibliothek Heidelberg  i
HeidICON-Pool: UB Fliegende Blätter  i
Copyright: Universitätsbibliothek Heidelberg
Bild-ID HeidIcon: 242152
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