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Furtwängler, Adolf   [Hrsg.]
Aegina: Das Heiligtum der Aphaia (Text) — München, 1906

Seite: I
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KÖNIG LUDWIG I. VON BAYERN ALS KRONPRINZ

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DIE BAYERISCHE AUSGRABUNG DES APHAIA-HEILIGTUMS

IM JAHRE 1901

Im Jahre 1812 hat KONIG LUDWIG I. VON BAYERN als Kronprinz die im
Jahre zuvor auf Aegina gefundenen Skulpturfragmente erworben, die spater, nachdem sie
in Thorvaldsens Atelier restauriert worden waren, in der Glyptothek des Königs zu
München Aufstellung fanden und seitdem die berühmteste Zierde dieser berühmten
Sammlung bilden.

Man hatte sich gewöhnt, mit diesen der Glyptothek einverleibten Stücken als
einem Ganzen zu arbeiten, das keiner Erweiterung mehr fähig sei. Allein jeder auf-
merksame Besucher des Fundplatzes auf Aegina musste bemerken, dass die Ausgrabung
von 1811 keine so gründliche gewesen sein konnte, dass die Hoffnung auf die Mög-
lichkeit anderer Funde an der Stelle ganz aufzugeben war. Solches wurde schon König
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