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Furtwängler, Adolf   [Hrsg.]
Aegina: Das Heiligtum der Aphaia (Text) — München, 1906

Seite: 161
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VIERTER ABSCHNITT

RESTE VON BASEN
VERSCHIEDENE TEKTONISCHE STÜCKE
GERÄTE AUS STEIN UND DACHZIEGEL

In diesem Abschnitte sind allerlei kleinere Dinge vereinigt, die im vorhergehenden
nicht erwähnt werden konnten.

i. BASEN

Zunächst das Wenige, das vom Aufbau von Basen erhalten ist Die noch in situ
befindlichen Fundamentreste von Basen wurden in den vorigen Abschnitten besprochen.
Wie diese sich nur im Osten befinden, so kamen auch die geringen Überreste vom Aufbau
von Basen nur im Osten zutage. Die zur Wiederbenutzung bequemen Blöcke derselben
lockten offenbar schon früh zum Verschleppen, welches dann auch den Fundort des unten
unter Nr. 5 aufgeführten Stückes erklären würde. Das
Material der sämtlichen unter Nr. i-—5 genannten Stücke
ist parischer Marmor.

1. Rundbasis: Nur ein Bruchstück mit 15'/a cm
Peripherielänge ist erhalten; Radius des oberen Randes
ca. 54 cm. Tafel 65 D gibt in natürlicher Grösse das
einfache Kvmationprofil mit glattem Band darüber wieder.
Die Kanten sind leicht gerundet. Doppeltes Nagelloch an
der rückwärtigen Bruchfläche (Abb. 124). Keine Einlassung.

2. Genau dasselbe Profil zeigen fünf Stücke einer
viereckigen aus mehreren Blöcken zusammen-
gesetzten Basis mit einer oberen, 1'/2 cm tiefen Ehi-

BK-joHFL^hui ■"' lassung. Die Randbreite ist ungleich, der Durchschnitt

. Fragment dner Kimdbufc. beträgt S Cm (Abb. 12 5).

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