30
II. MUSIKER
wurde dann im Mai 1815 als Duett f. 2 Singstimmen (Ges.-Ausg. S. 19, Nr. 32) vertont, welches aber
mit diesem angefangenen wohl verloren gegangenen Lied nicht identisch ist. Schubert hat diese 3 Zei-
len (Ges-dur, 3/4 Takt) durchgestrichen. — Das „Begräbnislied" erschien erst 1872 (G. P. Gotthard,
Wien), diese Ausgabe liegt der Ges.-Ausg. zugrunde, Das „Gebet während der Schlacht" erschien
nach Schuberts Tod bei A. D i a b e 1 1 i, Wien.
Diese Noten-Handschrift mit allen i Kompositionen war bis jetzt unbekannt und ist der Gesamt-
Ausgabe nicht zu Grunde gelegt worden.
Siehe Abbildung Seite 32.
269 SCHUMANN, ROBERT, Komponist, (1810—1856). L. a. s. Leipz. 1. Juli 1837, an Orga-
nisten Rieffei in Flensburg. 2 S. 8. Mit Adresse und Siegel.
Freundliches .eingehendes Schreiben über Rieffels Kompositionen.
270 SCHUMANN, CLARA, geb. Wieck, Klaviervirtuosin. L. a. s. Baden-Baden, 11. Juli
1873, an Redakteur Schrattenholz in Bonn. 4 S. 8. Mit Kuvert und Adresse.
Ueber die Dedikation eines Werkes die sie nur annehmen kann, wenn der Ertrag nicht dem
Denkmal zufällt.
271 SEYFRIED, IGN. v., Komponist, Theater-Kapellmeister in Wien, (1776—1841). Ms.
de mus. a. s. 2 S. qu.-fol.
Vierstimmige Motette in Partitur. „Libera" in D-Moll.
272 SPOHR, LOUIS, Komponist und Violinvirtuose, (1784—1859). L. a. s. Cassel, 17. März
1844, an Kapellmeister Pott in Hamburg. 1 S. 4. Mit Adresse.
Winke für des Adressaten Reise nach London und dortigen Aufenthalt. — Beigel. 1 Briefumschlag
an denselben mit Adresse und Siegel.
273 — L. a. s. Cassel, 8. Oktober 1838, an Dessauer. P/4 S. 4.
Ersucht um Uebersendung der Partitur d. Oper „Besuch in St. Cyr" die er im Hoftheater zr
Aufführung bringen will.
274 — L. a. s. Cassel, 28. Febr. 1839, an Dessauer. 1 S. 4.
Bedauert seine Oper noch nicht in Scene setzen zu können da die Sängerin die die Fenise singen
soll erst am 1. April kommt.
275 SPONTINI, GASPARO, compositeur, (1778—1851). L. a. s. (Paris, s. d.) 1 p. in-8.
III a demande ä M. Halevy une cntree pour la repetition du requiem de Berlioz (Spontini ecrit
Bcrliots) mais celui — ci ne lui a meme pas repondu etc.
276 STERKEL, JOH. FRANZ XAVER, Komponist, (1750—1817). 2 L. a. s. Aschaffenburg,
2. Oktober 1813 und 28. September 1816. 3 S. 4.
277 STRAUSS, JOH., Vater, Wr. Tanzkomponist, (1804—49). Ms. de mus. a. 2 S. qu.-fol.
Fragment eines Orchesterstückes.
278 STRAUSS, JOH., Sohn, der „Walzerkönig", (1825—99). Ms. de mus. a. 4 S. fol.
Kompositionskonzept zu „Ritter Pazmann". 13 reihig mit Bleistift geschrieben.
279 THALBERG, SIGISMUND, Klaviervirtuos, (1812—1871). Eigenh. Manuscr. „Romance
italienne" (Felicia Donzella) par J. Dessauer transcrite pour Piano par S. Thalberg.
5 S. qu.-fol.
Auf der letzten beschriebenen Seite „S. Thalberg, Boulogne, 20. Juillet 1842."
280 — 7 L. a. s. 1843—51, an Dessauer. 11 S. 8.
Scherzhafte Briefe, Mittheilungen über seine Reisen in der Schweiz und Italien, über sein Zu-
sammentreffen mit Lablache. Beigel. 1 eigenh. Brief seiner Frau u. 1 Couvert mit 3 eigenh. Zeilen.
281 THOMAS, AMBROISE, compositeur, (1811-1896). L. a. s. Hyeres, 18. Fev. 1885.
3 p. in-8.
L'Auteur propose Mathias pour le prix Rossini ä cause de son Oeuvre Promethee.
II. MUSIKER
wurde dann im Mai 1815 als Duett f. 2 Singstimmen (Ges.-Ausg. S. 19, Nr. 32) vertont, welches aber
mit diesem angefangenen wohl verloren gegangenen Lied nicht identisch ist. Schubert hat diese 3 Zei-
len (Ges-dur, 3/4 Takt) durchgestrichen. — Das „Begräbnislied" erschien erst 1872 (G. P. Gotthard,
Wien), diese Ausgabe liegt der Ges.-Ausg. zugrunde, Das „Gebet während der Schlacht" erschien
nach Schuberts Tod bei A. D i a b e 1 1 i, Wien.
Diese Noten-Handschrift mit allen i Kompositionen war bis jetzt unbekannt und ist der Gesamt-
Ausgabe nicht zu Grunde gelegt worden.
Siehe Abbildung Seite 32.
269 SCHUMANN, ROBERT, Komponist, (1810—1856). L. a. s. Leipz. 1. Juli 1837, an Orga-
nisten Rieffei in Flensburg. 2 S. 8. Mit Adresse und Siegel.
Freundliches .eingehendes Schreiben über Rieffels Kompositionen.
270 SCHUMANN, CLARA, geb. Wieck, Klaviervirtuosin. L. a. s. Baden-Baden, 11. Juli
1873, an Redakteur Schrattenholz in Bonn. 4 S. 8. Mit Kuvert und Adresse.
Ueber die Dedikation eines Werkes die sie nur annehmen kann, wenn der Ertrag nicht dem
Denkmal zufällt.
271 SEYFRIED, IGN. v., Komponist, Theater-Kapellmeister in Wien, (1776—1841). Ms.
de mus. a. s. 2 S. qu.-fol.
Vierstimmige Motette in Partitur. „Libera" in D-Moll.
272 SPOHR, LOUIS, Komponist und Violinvirtuose, (1784—1859). L. a. s. Cassel, 17. März
1844, an Kapellmeister Pott in Hamburg. 1 S. 4. Mit Adresse.
Winke für des Adressaten Reise nach London und dortigen Aufenthalt. — Beigel. 1 Briefumschlag
an denselben mit Adresse und Siegel.
273 — L. a. s. Cassel, 8. Oktober 1838, an Dessauer. P/4 S. 4.
Ersucht um Uebersendung der Partitur d. Oper „Besuch in St. Cyr" die er im Hoftheater zr
Aufführung bringen will.
274 — L. a. s. Cassel, 28. Febr. 1839, an Dessauer. 1 S. 4.
Bedauert seine Oper noch nicht in Scene setzen zu können da die Sängerin die die Fenise singen
soll erst am 1. April kommt.
275 SPONTINI, GASPARO, compositeur, (1778—1851). L. a. s. (Paris, s. d.) 1 p. in-8.
III a demande ä M. Halevy une cntree pour la repetition du requiem de Berlioz (Spontini ecrit
Bcrliots) mais celui — ci ne lui a meme pas repondu etc.
276 STERKEL, JOH. FRANZ XAVER, Komponist, (1750—1817). 2 L. a. s. Aschaffenburg,
2. Oktober 1813 und 28. September 1816. 3 S. 4.
277 STRAUSS, JOH., Vater, Wr. Tanzkomponist, (1804—49). Ms. de mus. a. 2 S. qu.-fol.
Fragment eines Orchesterstückes.
278 STRAUSS, JOH., Sohn, der „Walzerkönig", (1825—99). Ms. de mus. a. 4 S. fol.
Kompositionskonzept zu „Ritter Pazmann". 13 reihig mit Bleistift geschrieben.
279 THALBERG, SIGISMUND, Klaviervirtuos, (1812—1871). Eigenh. Manuscr. „Romance
italienne" (Felicia Donzella) par J. Dessauer transcrite pour Piano par S. Thalberg.
5 S. qu.-fol.
Auf der letzten beschriebenen Seite „S. Thalberg, Boulogne, 20. Juillet 1842."
280 — 7 L. a. s. 1843—51, an Dessauer. 11 S. 8.
Scherzhafte Briefe, Mittheilungen über seine Reisen in der Schweiz und Italien, über sein Zu-
sammentreffen mit Lablache. Beigel. 1 eigenh. Brief seiner Frau u. 1 Couvert mit 3 eigenh. Zeilen.
281 THOMAS, AMBROISE, compositeur, (1811-1896). L. a. s. Hyeres, 18. Fev. 1885.
3 p. in-8.
L'Auteur propose Mathias pour le prix Rossini ä cause de son Oeuvre Promethee.