Gilhofer & Ranschburg <Wien> [Hrsg.]; Gilhofer & Ranschburg <Wien>   [Hrsg.]
Katalog der Sammlungen des Architekten Hofrat Professor Karl König: Versteigerung (Band 1): Literarische Seltenheiten aus dem Gebiete der Architektur und der Kunst: Versteigerung durch Gilhofer & Ranschburg in Wien, 23. und 24. März 1917 (Katalog Nr. 40) — Wien, 1917

Seite: 113
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1020.

Versteigerungskataloge des 18. —20. Jahrhunderts.

Der dem vorliegenden Versteigerungskataloge angeschlossene Katalogs-
apparat verdankt in der Hauptsache der einschlägigen Sammeltätigkeit des
Vaters des Hofrates König, dem als Sammler und Kunstkenner geschätzten
Moritz König (1815—1894) seine Entstehung. Von Professor König weiter
ausgebaut, stellt diese Sammlung wohl den umfangreichsten, im Privatbesitz
befindlichen Katalogsapparat dar. Er enthält neben einer großen, mit dem
Jahre 1744 beginnenden Anzahl von Auktionskatalogen über Kupferstiche,
Handzeichnungen, Bücher, Gemälde und Kunstgegenstände eine Reihe von
seltenen Galerieverzeichnissen und eine kleine Sammlung von sogenannten
Oeuvrekatalogen.

Nach Orten und innerhalb dieser chronologisch geordnet, umfaßt diese
bedeutende Sammlung von etwa 1500, zum Teil mit den in den Versteigerungen
erzielten Preisen und den Namen der Verkäufer versehenen Katalogen folgende
Städte: Amsterdam (1761—1875); Antwerpen (1865); Bamberg (1823
bis 1834); Berlin (1800—1906); Bern (1836); Bremen (1832—1841);
Brünn (Kat. der Stiftshibl. Klosterbruck, um 1790, mit Schätzungspreisen);
Brüssel (1789—1865); Danzig (1828—1850); Darmstadt; Dresden
(1750—1886); Eichstätt (1835); Florenz (1880); Frankfurt a. M. (1819
bis 1888); Gent (1787—1846); Genua (1879); Gotha (1845); Greifs-
wald (1831); Haag (1760—1873); Hamburg (1822—1844); Hannover
(1813—1859); Helmstadt (1810); Homburg (1868); Köln (1853—1888);
Kopenhagen (1852—1866); Leipzig (1793—1870); Lille (1857); London
(1787—1890); Lüttich (1867—1885); Magdeburg (1839); Mailand (1885
bis 1888); Mainz (1851—1853); Modena (1842); München (1820—1910);
Nordhausen (1858); Nürnberg (1812—1843); Osnabrück (1833); Pa-
derborn (1852); Paris (1744—1895); Regensburg (1872); Rom (1844 bis
1892); Rotterdam (1866—1873); Rudolstadt (1834); Schaffhausen
(1835); Stuttgart (1827—1872); Venedig (1856); Wien (1785—1908);
Wtirzburg (1869).

Eine detaillierte Beschreibung dieser hervorragenden Sammlung würde
zu weit führen, jedoch steht eine übersichtliche Zusammenstellung nach

Versteigerung XL von Gilhofer & Ranschburg, Wien.
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