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Preisendanz, Karl  
Papyri graecae magicae (Band 2): unter Mitarb. von A. Abt ... — 1931

Seite: XV
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ZUR BENUTZUNG VON APPARAT UND TEXTEN

P bedeutet 'Papyrus' und notiert im Apparat die handschr. Überlieferung (αφαιριυν
Ρ έπαίρυυν Bitr). Doch wird 'P' -weggelassen, wenn lediglich die Schreibweise anzugeben
ist (επικαλουμε cou). Ebenso beim Zitieren der Papyri nach ihrer Nummer: VII 50 ist

Ρ VII Zeile 50. Notiert der Apparat Γα üb. ω', so hat Ρ S), eine Schreibweise, die meist
Korrektur, mitunter auch Variante angibt.

Nicht alle Selbstkorrekturen der Schreiber werden vermerkt, nicht in Fällen, die
zweifellos ohne Wert für Textgestaltung sind; auch die Beispiele für Ligaturen und Ver-
schleifungen, wie (αϊ) in καί und Endungen, sind nicht überall durch () gekennzeichnet,
dagegen wurde aufs Pesthalten auch 'selbstverständlicher' Orthographica nicht verzichtet,
da sie dem Spezialstudium dieser Fragen wichtig werden können. Wie bisher wurde im
Text die Schreibweise der Formulare der Normalorthographie angeglichen, Abweichungen
sind im Apparat vermerkt, der Schreibgebrauch aber der angewandten Zaubertexte blieb
unverändert, wie auch der von Ρ XXXVI (Oslo), in dem der Schreiber allzuoft eigene
Wege geht.

Besondere Kürzungsweisen und_ Zeichen der Schreiber wurden nicht immer im
Apparat verzeichnet wie in Bd. I. Über sie orientiert der Abschnitt 'Paläographische
Bemerkungen', S. 213.

Im Apparat wurde, wo es sich um Orthographica handelte, meist nur Wortende
oder -anfang gebucht (statt κινναβαρει nur -βαρεί, νεικ. st. νεικητικον).

TEXTKRITISCHE ZEICHEN / KÜRZUNGEN

[] ergänzt Lücken und schadhafte Stellen des P. Die Ergänzung entspricht dem
Raum der Lücke nach Buchstabenzahl. [.] bezeichnet unergänzte Lücke von 1 Buchst.,
. .. (usw.) von 3 Buchst, (usw.); [10 B.] notiert Schäden von 10 Buchst., leeres [] Lücken
von unbestimmbarer oder unbekannter Ausdehnung.

< y ergänzt offenbar fehlerhaften Ausfall von Wort oder Buchst., wo im Ρ selbst
keine Lücke sich findet. ^Ergänzungen des Bearbeiters nach Sinn und Wahrscheinlichkeit.

() enthält in der Übersetzung Zusätze zur Verdeutlichung, umschließt im Apparat
die vom Schreiber mit Kürzung oder Ligatur gegebenen Silben, so κ(αι) od. γραψ(ον), wo
Ρ αι durch Schleife, ov durch Strich bezeichnet.

[] tilgt in Ρ überlieferte, offenbar überflüssige Worte.

| markiert Schluß der Zeilen in P, || jede 5. Zeile, zu der am Rand die laufende
Zeilenzahl ausgeworfen wird. Die Zeilen der Kolumnen werden nur in Ρ XII, XIII
selbständig neben der durchgehenden Zeilenzahl bezeichnet (s. S. 57). Bei Ergänzungen
durch [] und ( ) am Ende oder Anfang einer Zeile fällt die hintere, bzw. vordere
Klammer weg, also [ό [ und | 6].

Oft wiederkehrende Worte und Namen mußten gekürzt werden. Die meisten Kür-
zungen erklären sich selbst, andere sind dem nichtdeutschen Benutzer wohl nicht ohne
weiteres verständlich. Notiert seien (vgl. S. XII—XIV):

Pr(eisendanz)
Preis(igke)
R(eitzenstein) in

ρ rin

Aud(ollent)
B(uchstaben)
br(ieflich)

D(ieterich)MiXII,XIII.

Sonst Diet(erich)
dem(otisch)
eingefl(ickt)
einger(ückt)
Eitr(em); nur Ε in III
erg(änzt)
Erg(änzung)
gestr(ichen)
get(ilgt)

Gr.Ht.: Grenfell.
Hunt

hg.: herausgegeben
Ho(pfner)
Jac(oby)

Jh.: Jahrhundert
Kr(oll)
Liebesz(auber)
n(ach)

N(amen); vgl. Gottes-
n(amen)

O(strakon)

OZ: Offenbarungs-
zauber

P(apyrus)

Par(agraphos)

Pl(anche)

R(euvens) in Ρ XII-

XIV
R(an)d

Reitz(enstein)
Schr(eiber)
Slg: Sammlung
Str(ich)

T(abla), T(afel)
ÜB, Un.Bibl.: Univ.-
Bibliothek

Us(ener)
v(on)
v(or)

We(ssely)
Wi(lcken)
Wü(nsch)

Z: Zauber
ZP: Zauberpapyrus
ZT: Zaubertafel
ZW: Zauberwort(e)
ZZ: Zauberzeichen
Z: Zeile
zw(ischen)
zw(eifel)h(aft)
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