Lüders, Heinrich [Hrsg.]; Kumāralāta [Hrsg.]
Bruchstücke der Kalpanāmaṇḍitikā des Kumaralāta — Leipzig, 1926

Seite: 17
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eine bloße Lücke, so in 86 V 2 . . ^7 196 V 2 77(777)^*777'/^ 7^77
222 V 1 277 JT7 3/^77^*77^^77 /77, 222 V 3 ^T7(77/Z%)/7 277 /T7//7, 222 R 4 773/^777/77/
72 = 27272772. Im allgemeinen wird aber die Lücke am Satzende noch durch einen
kleinen Horizontalstrich verdeutlicht, so in 22 V l, 23 V l, 24 V l V 2 V 3,
26 R 2 R 3, 104 V2, lll V 5, II4V3 V4R1 usw. Um die Prosa von einer
folgenden Strophe zu scheiden, werden jetzt stets vertikale Doppelstriche ver-
wendet, so 13 R 2, 23 V 3 R 2, 80 R 2, mR 2, 130 R 1 R2, 131 V 2, 141 V 2,
161 V 2 R 2 usw. Sehr häuhg wird am Schlüsse des Prosasatzes dann außerdem
noch der Horizontalstrich gesetzt, so 23 R 3, 26 R 3, 46 R 1, 11$ V 4, 130 V l,
146 V 2, 163 R 3, 1/2 V 3 R 4 usw. Einmal, 31 V l, findet sich der Hori-
zontalstrich sowohl vor wie hinter der Doppelvertikale. In Strophen werden
die beiden Vershälften regelmäßig durch eine Lücke in der Zeile geschieden.
Nur einmal, 188 V 3, ist in diesem Falle der Horizontalstrich gebraucht; er
dient hier aber eigentlich nur zur Ausfüllung der Zeile. In dem Dandaka,
106 R 2, und in der Bhujamgavijrmbhita-Strophe, 184 V 2, findet sich die Lücke
auch nach dem ersten Päda, einmal, 212 V 3, aber wohl nur durch ein Versehen,
auch nach dem ersten Päda einer Särdülavikrldita-Strophe. Anderseits sind
die beiden Hälften in der Strophe im unbekannten Metrum, 204 V 3, nicht
durch eine Lücke geschieden h Am Schlüsse der Strophe steht keine Inter-
punktion, aber stets eine Ziffer, die die Zahl der Strophe innerhalb der einzelnen
Erzählung angibt. Der Schluß jeder Erzählung wird durch den Kreis hervor-
gehoben, der hier aber stets von zwei Doppelvertikalen flankiert ist; siehe 46 V l,
49 V 3, 71 R 4, 104 V 2, 105 V 1, 192 V 32, 301 R 3. Bisweilen, 86 R 2,
196 R 2, 206 V 4, 308 R l, findet sich davor, 41 R 3 dahinter noch der Hori-
zontalstrich. Am Schlüsse von Erz. 42, 128 R 3, scheint der Kreis zu fehlen
und nur die Doppelvertikale und der Horizontalstrich gesetzt zu sein.
Verbesserungen des Textes sind nicht häuhg. Ein aus Versehen aus-
gelassenes Zeichen oder Wort wird über der Zeile nachgetragen, so das 7/7
von 77777777 in 40 V 1, /TzAzz in 167 R 4, oder unter der Zeile, so das 7% von
77777777^^77777* in 86 R 2, das /f/7 von 777^^77777/77^77 in 103 V 3. In 86 R 2,
vielleicht auch in 40 V l, ist die Einschubstelle dann noch durch eine punk-
tierte Linie mit dem eingeschobenen Zeichen verbunden. Soll ein Zeichen
getilgt werden, so wird es einfach, so gut es geht, ausgelöscht. So ist in
40 V 1 offenbar ygLpTZ, in lll R 3 das /-Zeichen von /7Vzz/7vy<7/z gelöscht, in
123 V 3 durch Löschung des einen Vokalstriches 7:77777^7777 in 7*777^7777 verbessert.
TITEL UND VERFASSER DES WERKES.
Als Titel der chinesischen Übersetzung des Werkes gibt Bunyiu Nanjio
unter Nr. 1182 Ta-cuang-yen-king-lun an, was Wort für Wort ins Sanskrit
' Gelegentliche Versehen wird man auch sonst annehmen dürfen. 141 V 5 scheint die
Lücke nach dem zweiten Päda einer Sälini-Strophe zu fehlen; in 141 R 2 scheint anderseits nach
dem dritten Päda einer Särdülavikrldita-Strophe nicht nur eine Lücke gelassen, sondern auch gegen
alle Regel der Sandhi unterbrochen zu sein.
2 Hier hinter dem Kolophon.
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