Koschorreck, Walter [Hrsg.]
Codex Manesse: die grosse Heidelberger Liederhandschrift ; vollständiges Faksimile des Codex Palatinus Germanicus 848 der Universitätsbibliothek Heidelberg
Frankfurt a.M., 1979
Seite: 124r
(PDF, 187 MB)
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  (z. B.: IV, 145, xii)



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Bis heute ist keine Familie nachgewiesen, die zu Walthers Zeiten seinen Namen trug. "Vogelweide" ist ein nicht seltener Flurname, der den Nist- oder Rastplatz von Zug- und Wandervögeln bezeichnet. Nach seinen eigenen Worten "ze Osterriche lernt ich singen unde sagen" stammte er vielleicht aus Österreich. Es wird vermutet, daß er um 1170 geboren wurde und um 1230 starb. Einer Nachricht aus dem 14. Jahrhundert nach wurde er im Kreuzgang des Neumünsters in Würzburg beigesetzt.

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