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Heidelberger Schlossverein   [Hrsg.]
Mitteilungen zur Geschichte des Heidelberger Schlosses — 3.1896

Seite: 1
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20^.

1S8,. Ian. >5.

verzeichniß dcs Iimmermanns paulus über die ihm aufgetragene Arbeit.
vorzeugnuß derjenigen Zimerarbeit, welche Zbro Lhurfürstl. Durchl.
in dem 5chloß aler gnädigst vndt eelfertigist zu inachen befohlen, als volgt:
Lrstl. eine Batterv gegen den Abodeckerthurn vber 26 Schuh in Vierung
Zweitens fünff Lumeyen') in eben diesen Iwinger
Dritens ein hültzen Geländer umb die Dopelschnecken.
lVeilen aber zu dieser Arbeit kein Aüchen im Bauhoff vorräthig, als
kan ohne Maßgebung Forst Meistern an befohlen werden, auffs wenigst
50 Stäm herbey zu schaffen.

Beidelberg den ssten Zanu: s68s.

ksanß Zaoob paulus
Zimerman.

2vs. t68z. Ian. >5. Da nach Aurf. Befehl dem Apothekerthurm gegen-
über eine Batterie von 2S Schuh in der Vierung, sowie 5 „ksumeyen" in eben diesem
Iwinger nnd ein hölzernes Geltind nm die Dopxelschnecke errichtet werden sollen, so
soll Bauamt die betr. Verordnung thun. Dem Forstmeister Bchenck ist Befehl zur Liefe-
rung des Eichenholzes gegebeu worden.

20S. >S8z. Mai >Z. I.P. lvachter berichtct an die RL, daß die auf dem

Schloß mit SS lNann in Angrisf genommenen Nanrerarbeiten wegen Mangel an Sand
eingestellt werden müssen, wenn nicht dnrch Frohn solcher herbcigeschafft wird.

Dors. Notizcn des Rats Ubelacker, die Schwierigkeit des kserbeischaffens von Sand
betreffend. Die Bauern lösen seit alter Zeit die Frohnen in Geld ab.

207.

s>S8i. Inli.s

Programm der seierlichen Grundsteinlegung des Rarlsthurms^) (Lonc.).
Nachricht, wie es bey ^egung dss ersten Grundsteiiis zu dem au dem
Bchloß zu Lseydelberg zuerbauen resolvirten Thurn gehalten werden soll.

1) vielleicht eine Art Befestigungswerke, die ihren Namen vom Festungsbaumeister
ksumain trug (s. I. lvillc, Stadt und Festung Frankenthal, S. 28 f.).

2) vgl. über die Grundsteinlegung des Friedrichsbans >581 lNitth. d. Schloßv. I, S.

MiUheilungen des Heidelberger Schloßvereins. Bd. IH. 1
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