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Heidelberger Schlossverein   [Hrsg.]
Mitteilungen zur Geschichte des Heidelberger Schlosses — 3.1896

Seite: 68
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facsimile
Der?k68Liirii8 ka1atimi8 in München.

Von

Ndolf von Krchrlhäuser.

(Nit vier Tafeln.)

Die Bibliothek des bayerischen Nattonalmuseums in München besitzt
ein „Ittesaurus 6slstinus" bettteltes bandschriftliches Werk, welches für die
Geschichte und insbesondere die Denkmälerkunde der ehemaligen Rurxfälzischen
kande von nicht geringem Merthe ist. Aus dem auf der Innenseite des
Vorderdeckels eingeklebten ex-Iibris geht hervor, daß es der Bibliothek Aarl
Theodors angehört hat, wie denn auch in dem Nkayer'schen Aatalog der
Bücherei des gen. Nkuseums (Nkünchen (887, ps§. ^6) die kserkunft aus der
Libliotkecs?slstinu richtig angegeben ist. lVahrscheinlich, daß die beiden
Bände dieses Ikessurus gleichzeitig mit den übrigen Limelien der früheren
Lsos-Aunstbibliothek an ihren jetzigen Aufbewahrungsort gekommen sind.

Von dem zufälligen Funde dieses bisher unbeachteten Schatzes ist den
Lesern unserer „Mittheilungen" am Schluß des vorigen Bandes (II, 299)
eine vorläufige Nkittheilung gemacht und zugleich eine ausftihrlichere Be-
sprechung des Inhaltes i» Aussicht gestellt worden. Indem wir hiermit
dieses versprechen einlösen, sind wir uns bewußt, manches vorzubringen,
was mit dem Zwecke, den diese „Nkittheilungen" verfolgen, nur in losem
Zusammenhange steht. Nur ein kleiner Abschnitt innerhalb der zwei Folio-
bände beschäfttgt sich mit unserm Zchlosse, ein etwas größerer mit der chtadt
Lseidelberg; den Löwenantheil ninrmt die Beschreibung der in den übrigen
chtädteil, Dörfern und chchlössern der Pfalz vorhandenen Grabdenkmäler mit
ihren Auftchriften in Anspruch. Daneben sind eine Anzahl von Abbildungen
dem Texte eingereiht, die neben Michtigem freilich auch manches Unbe-
deutende enthalten. Lsandelt es sich somit eigentlich um ein Znschriftenwerk,
in welches nur gelegentlich andere bau- oder kunstgeschichtliche Nkittheilungen
Tingang gefunden haben, so schien es uns doch gerechtfertigt, des viel-
seittgen Interesses wegen, welches die beiden Bände bieten, außer einer ein-
gehenderen Behandlung des für uns wichtigen wenigstens eine Uebersicht
über den Znhalt des Ganzen zu geben und durch Abdruck der Aegister die
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