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Griechische Terracotten aus Tanagra und Ephesos im Berliner Museum — Berlin, 1878

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ährend der letzten Jahre ist es dem Berliner Museum gelungen,
namentlich aus den Funden zu Tanagra eine Sammlung farbiger
Terracotten zu erwerben, wie sie in ähnlicher Reichhaltigkeit und
Mannigfaltigkeit kaum ein anderes öffentliches Museum besitzen dürfte.
Bei dem lebhaften Interesse, welches die Figürchen allgemein erregten,
wurde auch alsbald der Wunsch laut, gute Aufnahmen derselben zu
besitzen. Das archäologische Institut des Deutschen Reichs hat vor kurzem
als ersten Band der grossen beabsichtigten Terracottensammlung eine
Auswahl tanagräischer Figuren aus verschiedenen Sammlungen erscheinen
lassen: ein Prachtwerk, wie in der deutschen Litteratur kein ähnliches
existiert, aber desshalb auch unerschwinglich für den Privatmann. So bietet
denn die Verlagshandlung dem grösseren Publikum zum ersten Male eine
Auswahl vorzüglicher Terracotten des Berliner Museums in möglichst
getreuer Nachbildung. Die Lichtdrucke sind in der Kunstanstalt des
Herrn Albert Frisch zu Berlin hergestellt und dürfen wol als in ihrer
Art vollendete Reproductionen bezeichnet werden.

Die auf den Tafeln i—28 veröffentlichten Figuren stammen aus
Tanagra in Boeotien, wo zuerst im Jahre 1874 bedeutendere Funde an
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