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Kekulé von Stradonitz, Reinhard   [Hrsg.]; Winter, Franz   [Bearb.]
Die antiken Terrakotten (Band III): Die Typen der figürlichen Terrakotten — Berlin u.a., 1903

Seite: E
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VORWORT.

Die vorliegende Arbeit, im Herbst 1889 begonnen, ist ursprünglich nicht mit der Absicht
der Veröffentlichung unternommen wurden, sondern sollte dem anfänglichen Piano nach
als Hilfsmittel für die Bearbeitung der Gesamtaufnahme der Terrakotten dienen, die vom
Kaiserlieh Deutschen Archäologischen Institute unternommen und für die Terrakotten von
Pompeji und Sicilien in den 1880 und 1884 ausgegebenen beiden Bänden durchgeführt worden
ist. Es war beabsichtigt, das auch aus Acn übrigen Fundsl Uten bereits in grossem Umfange
gesammelte Material in einer gedrängten, nach Typen geordneten Übersicht zusammenzustellen,
die, aus kleinen skizzenhaft gehaltenen Wiedergaben und kurzen auf das AUernotwendigste
beschränkten Notizen bestehend, das allmähliche Zusammentragen Acv ganzen Masse des
überlieferten, weit verstreuten und infolge der lebhaften Ausgrabungsthätigkeit neuerdings
rasch und stark sich mehrenden Bestandes vereinfachen und beschleunigen sollte. Der Gang
der Arbeit gab indessen, nachdem sie gegen Wndc des Jahres [891 in dem zunächst in
Aussicht genommenen Umfange ihrem Abschlüsse nahe gebracht worden war. zu einer
Änderung des ursprünglichen Planes Veranlassung. Ein Versuch, die Brauchbarkeit des bereits
Fertiggestellten an einer Revision der Sammlung des British Museum zu erproben, schien zu
der 1 loffnung zu berechtigen, dass es möglich sein würde, durch weitere ergänzende Auf-
nahmen in verschiedenen Sammlungen und durch Zusammentragen des in früheren Publi-
kationen enthaltenen Stoffes den vorhandenen Bestand an Thonfiguren schon jetzt wenigstens
so weit zu erschöpfen, dass eine zusammenhängende und das Wesentliche umfassende Über-
sicht der Gesamtüberlieferung gewonnen werden konnte. Für eine derartige Zusammenstellung
liess sich aber die Veröffentlichung durch den Druck als wünschenswert annehmen. Dem so
erweiterten Plane entsprechend sind die Arbeiten in Acn UA^n^cn Jahren, wie in den Jahres-
berichten des Kaiserlich Deutschen Archäologischen Institutes kurz angezeigt ist, auf möglichst
umfangreiche Erweiterung des bis dahin gesammelten Materials gerichtet gewesen. Diese Er-
gänzungsarbeiten, die grössere Reisen nötig machten, sind der Hauptsache nach bis zum
Jahre 1894 durchgeführt worden. Die anschliessende Sichtung des zu grosser Masse ange-
wachsenen Stoffes und die Durcharbeitung der in Zeitschriften und Einzelpublikationen ent-
haltenen Litteratur nahm die nächstfolgenden Jahre in Anspruch. Sie war 1898 so weit vor-
geschritten, dass mit <\c\- Drucklegung begonnen werden konnte.
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