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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. gr. 9

Menologii mensis Novembris fragmentum

Pergament · 3, 201 Bll. · 32,4 × 24 cm · Süditalien · 2. Hälfte 11. Jh.


Sprache
Griechisch.
Schlagwörter (GND)
Theologie / Liturgik / Menologium / Hagiographie.
Diktyon-Nr.
65742.
Ir Index Latinus
Iv vacat
1) 1r–34v Sabas Monachus, Vita S. Iohannicii
2) 34v–44r Ephraem Graecus, Homilia in defunctos
3) 44r–54v Ps.-Iohannes Damascenus, De iis qui in fide dormierunt
4) 54v–61r Anonymus, Vita et martyrium ss. Galactionis et Epistemes
5) 61r–66v Anonymus, Vita et virtutes s. Pauli Confessoris
6) 66v–75r Pantoleon Diaconus Constantinopolitanus, Miracula s. Michaeli archangeli
7) 75r–79v Anonymus, Passio s. Menae in Aegypto
8) 79v–88r Timotheus I Metropolita Alexendarinus, Miracula s. Menae
9) 88r–123v Leontius Neapolitanus, Vita s. Iohannis Eleemosynarii
10) 123v–201v Georgius Metropolita Alexandrinus, Vita s. Iohannis Chrysostomi

Kodikologische Beschreibung

Entstehungsort
Süditalien. Möglicherweise Kalabrien oder Sizilien.
Entstehungszeit
2. Hälfte 11. Jh. Datierung aufgrund der Schrift.
Typus (Überlieferungsform)
Codex.
Beschreibstoff
Pergament.
Umfang
3, 201 Bll.
Format (Blattgröße)
32,4 × 24 cm.
Zusammensetzung (Lagenstruktur)
(I-1)1a + 1I + II4 + IV12 + (IV-1)19 + 2 IV35 + III41 + 17 IV177 + (IV-1)184 + 2 IV201 + 1(= f. 185!) + (I-1)202*. Bl. 185 ist ausgefallen und wurde am Ende der Hs. eingebunden. Vorderspiegel ist Gegenbl. zu 1a, Hinterspiegel Gegenbl. zu 202*.
Foliierung
Vatikanische Foliierung (f. I, 1–184, 186–201, 185). Die Bezeichnung der ungez. Bll. folgt dem Digitalisat (1a, 202*).
Lagenzählung
Die Lagenzählung ist nicht mehr erhalten, da die Blattränder stark beschnitten wurden. Nur auf f. 5r findet sich rechts unten ein Lagenvermerk aus einer der neuzeitlichen Bindungen.
Zustand
Erhalten sind die jeweiligen Tageslesungen vom 4. bis zum 13. November (Text 1 ohne Anfang, Text 10 ohne Ende). Fehlende Viten am Anfang sind der hll. Kosmas und Damianus (1. November) sowie die als Gruppe verehrten hll. Akindynus, Aphthonius, Pegasius, Elpidophorus u. Anempodistus (gemeinsame Lesung zum 2. November).
Trotz der schlechten Qualität des gelblichen Eselspergaments ist die Hs. einigermaßen gut erhalten, zeigt aber auch deutliche Benutzungsspuren und immer wieder Materialausbrüche entlang der untersten Linierung. Besonders am Anfang und am Ende Lagerungs- und Feuchtigkeitsschäden, teils auch Schimmel, die Schrift ist jedoch gut lesebar; Wurmfraß am Ende der Hs. F. 185 ist entlang einer Linierung abgebrochen, wurde jedoch am Ende mit eingebunden. Insbesondere im Bereich der ersten 20 Folia mussten nicht wenige Blätter neu angefalzt werden.

Schriftraum
24,8 × 20,2 (= 8,5 + 9) cm.
Spaltenanzahl
2 Spalten.
Zeilenanzahl
f. 1r–89v 29 Zeilen, f. 90r–201v 32 Zeilen.
Linierung
System 1, Linierung Leroy 1995, K20C2.
Schriftart
Hand A Perlschrift in der quadratisch-gedrungenen, für die Schreibschule des Nilus von Rossano typischen Form. Die bereits ausgeprägten Epsilon-Ligaturen, das arrondierte und oft mit dem zuvorstehenden Buchstaben ligierte Kappa und die geschwungene obere Haste, des nach unten verlängerten Tau deuten womöglich bereits auf die 70er oder 80erJahre des 11. Jhs. hin. Titel in einer Mischung aus Elementen von Auszeichnungsschrift und Minuskelbuchstaben.
Hand B lässt bereits die Tendenz zur Auflösung der Perlschrift erkennen und ist am ehesten der von Santo Lucà so bezeichneten Schrift im Stil von Rossano (Rossano u. Abtei S. Maria del Patir) zuzuordnen und steht damit für den Beginn des 12. Jhs. Diese Merkmale erlauben eine sichere Datierung und räumliche Zuordnung der Hs.
Angaben zu Schrift / Schreibern
Zwei Hände. A = f. 1r–89v; B = f. 90r–201v.
Buchgestaltung
Der Text ist sorgfältig geschrieben, die Initialbuchstaben auf den Spaltenrand ausgerückt (Textinitialen über 2 Zeilen, Abschnittsanfänge über 1,5 Zeilen). Kennzeichnung der Bibelzitate am linken Spaltenrand, sowie Episodenzählung in griechischen Majuskeln für Text Nr. 9.
Buchschmuck
Hand A hat die Initialbuchstaben Epsilon, Theta, Omikron, Sigma, Phi und Omega wurden – wie in der 2. Hälfte des 11. Jhs. durchaus verbreitet – mit einem Zirkel gezogen; die einzelnen Texte werden ansonsten nur durch einfache Linienstrukturen in der Textfarbe voneinander getrennt.

Nachträge und Benutzungsspuren
Capsa-Nr.: C. 105. Auf f. Ir die Signatur 9 Cyp, die Allacci-Signatur 1938 (wiederholt auf f. 1r) sowie die lateinische Inhaltsbezeichnung Martyrologium sive Sanctorum Patrum vitae von der Hand Henri Estiennes. Ansonsten gelegentlich Federproben und zahlreiche Unterstreichungen von der Hand Angelo Mais, hin und wieder auch Texthinweise.

Einband
Roter Ledereinband der BAV aus der Zeit von Kardinalbibliothekar Francesco Saverio de Zelada und Papst Pius VI.; späterer Rücken mit goldenen Wappenstempeln von Papst Pius IX. (oben) und Kardinalbibliothekar Angelo Mai (unten), vgl. Schunke, Einbände, II, S. 909.
Provenienz
Augsburg / Heidelberg.
Geschichte der Handschrift
Der Registraturvermerk Cyp 9 auf f. Ir weist auf Hieronymus Tragudistes Cyprius hin, der diese Hs. entweder selbst besaß oder sie Mitte des 16. Jhs. im Auftrag Ulrich Fuggers für dessen Sammlung in Augsburg erwarb. Fugger übersiedelte 1564 nach Heidelberg, wohin ihm seine Bibliothek 1567 folgte, und vermachte sie nach seinem Tod 1584 Kurfürst Friedrich IV. 1623 wurde die Hs. als Kriegsbeute nach Rom gebracht, wo sie sich seitdem befindet. Über ihren Weg von Süditalien nach Augsburg lässt sich allenfalls sagen, dass Hieronymus nicht wenige Handschriften süditalienischer Provenienz für Ulrich Fugger erwarb.

Faksimile
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_gr_9
Literatur
Stevenson, Graeci, S. 6; Ehrhard, Überlieferung I, S. 483–484; Paolo Eleuteri, I manoscritti della Biblioteca di Fozio, in: Quaderni di Storia 51 (2000), S. 134; Enrica Follieri, Il culto dei santi nell’Italia greca, in: La Chiesa greca in Italia dall’VIII al XVI secolo, vol. II, Padua 1972, S. 572–577; Franchi De’Cavalieri, Catalogus, S. 206; Léontios De Néapolis, Vie de Syméon le Fou et Vie de Jean de Chypre. Édition commentée par André Jean Festiguière en collaboration avec Lennart Rydén, Paris 1974, S. 269–270; Leontios‘ von Neapolis Leben des Heiligen Johannes des Barmherzigen Erzbischofs von Alexandrien, hrsg. v. Heinrich Gelzer, Freiburg i. Br./Leipzig 1893, S. XXI–XXIV (Kollation), S. 1–103; Karl Krumbacher, Miscellen zu Romanos, München 1907, S. 31–43, 56; Santo Lucà, Interferenze linguistiche greco-latine a Grottaferrata tra XI et XII secolo, in: Papyrologica Lupiensia, Suppl. al anno 2014, Lecce 2015, S. 326, Anm. 98.
Verzeichnis der im Katalogisierungsprojekt zitierten Literatur

Inhalt

1) 1r–34v Digitalisat

Verfasser
Sabas Monachus.
Titel
Vita S. Iohannicii.
Angaben zum Text
BHG 935.
Rubrik
1r <Μηνὶ νοε(μβρί)ῳ δʹ>.
Titel (Vorlage)
1r <Μνήμη τοῦ ἁγίου πατρὸς ἡμῶν ἰωαννικίου τοῦ θαυματουργοῦ· συγγραφεὶς παρὰ σάβα μοναχοῦ>.
Incipit
1r τὸ τῆς [ἡσυχίας στάδιον εὑρεῖν …
Explicit
34v … τῆς οὐρανίου βασιλείας ἀξιωθήσειμεν· πατρὶ … τῶν αἰώνων ἀμ(ήν).
Nachträge und Rezeptionsspuren
Am Anfang fehlen etwa 10 Blatt der vollständigen Iohannicius-Vita.
Edition
Αcta SS. Nov. II/1 (ed. 1894), S. 340B17–383B18.

2) 34v–44r Digitalisat

Verfasser
Ephraem Syrus (GND-Nr.: 118530550).
Titel
Homilia in defunctos.
Angaben zum Text
CPG 7752; BHG 2103u.
Titel (Vorlage)
34v Τοῦ ἐν ἁγίοις πατρὸς ἡμῶν· ἀναστασίου πρεσβυτέρου τοῦ σινᾶ ὄρους· λόγος εἰς τοὺς ἐν χριστῷ κεκοιμένους ἡμῶν ἀδελφοὺς εὐλ(όγησον κύριε.
Incipit
34v Τί τούτους σήμερον ἀγαπητοὶ σπουδαίως ὁμοῦ τὲ καὶ …
Explicit
44r … καὶ τὸν δεσπότην δυσωπῆσαι … καὶ ἐπιτυχεῖν· χάριτι καὶ … τῶν αἰώνων ἀμ(ήν).
Nachträge und Rezeptionsspuren
In der Überschrift wird der Text Anastasius Sinaïta zugeordnet, der aber aus sprachlichen Gründen als Verfasser eher nicht infrage kommt. Die weit besser überlieferte und sprachlich wie auch sachlich angemessenere Zuweisung an Ephraem ist vorzuziehen.
Edition
Ephraem Syrus, Opera, ed. Assemani, vol. III, S. 260–273 (Text weicht ab).

3) 44r–54v Digitalisat

Verfasser
Ps.-Iohannes Damascenus (GND-Nr.: 118557971).
Titel
De iis qui in fide dormierunt.
TLG-Nummer
2934.048.
Angaben zum Text
CPG 8112; BHG 2103t.
Tageslesung für den Samstag nach Pfingsten.
Titel (Vorlage)
44r Ἰωάννου μοναχοῦ δαμασκινοῦ [!], ταπεινοῦ καὶ ἁμαρτωλοῦ, περὶ τῶν ἐν πίστει κεκοιμημένων ὅπως ἂν ὑπὲρ αὐτῶν γινόμεναι λειτουργίαι καὶ εὐποιίαι τούτους ὀνήνισιν [!].
Incipit
44r Τὰ τῶν βρωμάτων ἱδαία [!] καὶ τιμία …
Explicit
54v … τῶν ἀπ᾿ αἰώνος σοὶ εὐαρεστησάντων· αὐτῷ ἡ δόξα εἰς τοὺς αἰώνας ἀμήν.
Nachträge und Rezeptionsspuren
Text weicht partiell von der Edition in Migne PG ab. Aus sprachlichen und inhaltlichen Gründen scheidet Iohannes Damascenus als Verfasser dieses Textes aus, der eher in den Bereich der Volksfrömmigkeit gehört.
Edition
Migne PG 95, Sp. 248A1–277C11.

4) 54v–61r Digitalisat

Verfasser
Anonymus.
Titel
Vita et martyrium ss. Galactionis et Epistemes.
Angaben zum Text
BHG 665.
Rubrik
54v Μηνὶ νοε(μβρί)ῳ εʹ.
Titel (Vorlage)
54v Μηνὶ νοεμβρίῳ εʹ. Βίος καὶ μαρτύριον τῶν ἁγίων γαλακτίωνος καὶ ἐπιστίμης [!].
Incipit
54v Διήγησιν ξένην καὶ παράδοξον· ἀκόυσατε σήμερον παρ᾿ ἐμοῦ
Explicit
61r … καὶ πολλὰ δακρύσας, ἐκήδευσα αὐτοὺς· εἰς δόξαν … τῶν αἰώνων ἀμήν.
Nachträge und Rezeptionsspuren
In der handschriftlichen Überlieferung wird der Text ähnlich wie in vielen vergleichbaren Fällen einem gewissen Eutolmius zugeordnet, für dessen Existenz es jedoch keinerlei Anhaltspunkte gibt.
Edition
Acta SS. Nov. III (ed. 1910), S. 35–41 (diese Hs. für die Edition nicht herangezogen).

5) 61r–66v Digitalisat

Verfasser
Anonymus.
Titel
Vita et virtutes s. Pauli Confessoris.
Angaben zum Text
BHG 1472.
Rubrik
61r Μηνὶ τῷ αὐτῷ ςʹ.
Titel (Vorlage)
61r Μηνὶ τῷ αὐτῷ ςʹ. Βίος καὶ ἄθλησις τοῦ ὁσίου πατρὸς ἡμῶν παύλου τοῦ ὁμολογητοῦ.
Incipit
61r Κωνστάντιος τὴν ῥωμαικὴν ἀρχὴν, εἲ [!] τὰ ἀνατολῆς ἔχει
Explicit
66v … τῷ ἁγιοδόχῳ κατατίθεται τάφῳ· τῷ δὲ θεῷ ἡμῶν ἡ δόξατῶν αἰώνων ἀμήν.
Edition
Photius, Bibliothèque. Texte établi et traduit par René Henry, vol. 8, Paris 1978, cod. 257; Migne PG 104, Sp. 120–132; Theophilos Ioannou, Μνημεῖα ἁγιολόγικα νῦν πρῶτον ἐκδιδόμενα, Venedig 1884 (ND Leipzig 1973), S. 230–239.

6) 66v–75r Digitalisat

Verfasser
Pantoleon Diaconus Constantinopolitanus (GND-Nr.: 102542481).
Titel
Miracula s. Michaelis archangeli.
Angaben zum Text
CPG 1288 (Ende abweichend).
Rubrik
66v Μηνὶ τῷ αὐτῷ ηʹ.
Titel (Vorlage)
66v Μηνὶ τῷ αὐτῷ ηʹ. Παντολέοντος διακόνου καὶ χαρτοφύλακος τῆς μεγάλης ἐκκλησίας διήγησις θαυμάτων τοῦ παμμεγίστου καὶ πανενδόξου μιχαὴλ τοῦ ἀρχιστρατήγου.
Incipit
66v Μεγάλαι καὶ πολλαὶ καὶ ποικίλαι τῆς ἀσωμάτου καὶ μεγαλοπρεποῦς
Explicit
75r … καὶ τιμῆς μεγίστης ἠξίωσεν σὴν τῷ προφήτη δανιὴλ ὄντως ὁ θεῖος δαυῒδ ψάλλει· καὶ ῥύσεται αὐτούς· τῷ δὲ θεῷ ἡμῶν ἡ δόξα εἰς τοὺςω αἰώνας ἀμήν.
Edition
Unpubliziert (nur lateinische Übersetzung der Parallelversion dieses Textes in Migne PG 140, Sp. 573B1–592B14).

7) 75r–79v Digitalisat

Verfasser
Anonymus.
Titel
Passio s. Menae in Aegypto.
Angaben zum Text
BHG 1254, 1254b.
Rubrik
75r Μηνὶ τῷ αὐτῷ ιαʹ.
Titel (Vorlage)
75r Μηνὶ τῷ αὐτῷ ιαʹ. Μαρτύριον τοῦ ἁγίου καὶ ἐνδόξου (μάρτυρος) μηνᾶ τοῦ αἰγυπτίου, μαρτυρίσαντος [!] ἐν τῷ κοτυαίῳ· εὐλόγησον <δέσποτα>.
Incipit
75r Ἔτους δευτέρου τῆς βασιλείας γαΐου οὐαλεριανοῦ μαξιμιανοῦ μετὰ τὴν
Explicit
79v εὐχῶν τῶν ἐπουρανίων τυχεῖν ἀγαθῶν καὶ εὑρεθῶμεν κληρονόμοι χριστοῦ ἡ δόξααἰώνας ἀμ(ήν).
Edition
Karl Krumbacher, Miscellen zu Romanos, München 1907, S. 31–43 (auslautend wie Hs. R = Vat. gr. 808; diese Hs. vom Hrsg. benutzt, aber nicht zur Edition herangezogen).

8) 79v–88r Digitalisat

Verfasser
Timotheus I Metropolita Alexendarinus (GND-Nr.: 100642675).
Titel
De miraculis quinque s. Menae.
Angaben zum Text
CPG 2669; BHG 1269 (Ende abweichend).
Titel (Vorlage)
79v Τιμοθέου ἀρχιεπισκόπου ἀλεξανδρείας, διήγησις περὶ τῶν θαυμάτων τοῦ ἁγίου (μάρτυρος) μηνᾶ.
Incipit
79v Ἐγένετο μετὰ τὴν τελευτὴν τοῦ ἀσεβεστάτου καὶ θεοστυγοῦς διοκλητιανοῦ
Explicit
88r … μάρτυρα μηνᾶν τὸν παρέχοντα αὐτοὺς τὴν ἰάσιν, νῦν καὶ ἀεὶ … τῶν αἰώνων ἀμήν.
Nachträge und Rezeptionsspuren
Die einzelnen Wunderberichte werden teils am Rand, teils durch Zwischentitel in einer die konstantinopolitanische Auszeichnungsschrift des Vorbilds imitierenden Buchstabenform gekennzeichnet.
Edition
Ivan V. Pomjalovskij, Žitie predodobnago Paisija velikago I Timofeja patriarcha Aleksandrijskogo povestvovanie o čudesach Sv. Velikomučenika Miny, Sanktpeterburg 1900, S. 62-89 (diese Hs. nicht herangezogen).

9) 88r–123v Digitalisat

Verfasser
Leontius Neapolitanus (GND-Nr.: 118571826).
Titel
Vita s. Iohannis Eleemosynarii.
TLG-Nummer
2913.001.
Angaben zum Text
CPG 7882; BHG 886.
Rubrik
88r Μηνὶ τῷ αὐτῷ ιβʹ.
Titel (Vorlage)
88r Μηνὶ τῷ αὐτῷ ιβʹ· τοῦ ἐν ἁγίοις πατρὸς ἡμῶν ἀρχιεπισκόπου ἀλεξανδρίας [!] ἰωάννου τοῦ ἐλεήμονος.
Incipit
88r Ὁ μὲν σκόπος εἷς ἐστὶν τῶν πονερῶν τὲ καὶ
Explicit
123v … ὁ θεὸς τοῖς ἀγαπῶσιν αὐτόν· ὧν γένοιτο πάντας ἡμᾶς ἐπιτυχεῖν, χάριτι … νῦν καὶ ἀεὶ … τῶν αἰώνων· ἀμήν.
Nachträge und Rezeptionsspuren
Auffälliger Schreiberwechsel nach f. 89v, Text vollständig. Der Text repräsentiert die von Gelzer publizierte Kurzversion der Vita, die in der Ausgabe Festugière/Ryden nur mittelbar benutzt wurde.
Edition
Leontios‘ von Neapolis Leben des Heiligen Johannes des Barmherzigen Erzbischofs von Alexandrien, hrsg. v. Heinrich Gelzer, Freiburg i. Br./Leipzig 1893, S. 1–103 (diese Hs. Sigle I).

10) 123v–201v Digitalisat

Verfasser
Georgius Metropolita Alexandrinus (GND-Nr.: 100967868).
Titel
Vita s. Iohannis Chrysostomi.
TLG-Nummer
3383.001.
Angaben zum Text
CPG 7979; BHG 873.
Rubrik
123v Μηνὶ τῷ αὐτῷ ιγʹ.
Titel (Vorlage)
123v Γεωργίου ἀρχιεπισκόπου ἀλεξανδρείας· ἐξήγηις· ἤτοι βίος καὶ πολιτεία καὶ θαύματα τοῦ ἐν ἁγίοις πατρὸς ἡμῶν, καὶ οἰκουμενοκου διδασκάλου καὶ ἀρχιεπισκόπου κωνσταντινουπόλεως, ἰωάνννου τοῦ χρυσοστόμου+. κύριε εὐλό(γησον).
Incipit
123v Πάντες οἱ παλαιοὶ ἱστοριογράφοι τὰ μὲν ἐκ προγενεστέρων
Explicit
201v … τοῦ θεοῦ αὐτοῦ τοῦτο ποιῆσαι.] ἀκούομεν <…>.
Nachträge und Rezeptionsspuren
Text bricht aufgrund von Blattverlust ab, heute fehlen etwa 20 Folia der Chrysostomus-Vita. F. 185 jetzt nach f. 201 angefügt.
Edition
François Halkin, Douze récits byzantins sur Saint Jean Chrysostome, Brüssel 1977, S. 70–237 (= §§ 1–59, Z. 17; diese Hs. für die Edition nicht herangezogen).


Bearbeitet von
Dr. Lars Hoffmann, Universitätsbibliothek Heidelberg, 2021.
Katalogisierungsrichtlinien
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Gefördert durch
The Polonsky Foundation Greek Manuscripts Project: a Collaboration between the Universities of Cambridge and Heidelberg – Das Polonsky-Stiftungsprojekt zur Erschließung griechischer Handschriften: Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Cambridge und Heidelberg.