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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Ausstellungskataloge der Preußischen Akademie der Künste (1786‐1943)

Die von 1786 bis 1943 stattfindenden Kunstausstellungen der Preußischen Akademie der Künste waren über lange Zeit ein Leitmedium des Berliner Kunst- und Kulturlebens und genossen deutschlandweit Anerkennung. Hier hatten Berliner und auswärtige Künstlerinnen und Künstler erstmals die Möglichkeit, ihre Werke zu zeigen und zu veräußern.

Das Ausstellungsgeschehen wurde seit 1786 in Katalogen dokumentiert. Die seltenen Verzeichnisse bieten genaue Angaben über die beteiligten Künstler, viele davon Mitglieder oder Schüler der Akademie, über Kunstsammler sowie die ausgestellten und zum Verkauf stehenden Werke. Seit 1879 sind auch Abbildungen von ausgewählten Werken enthalten. Chroniken zur Akademiegeschichte (1786‐1892 in den Katalogen, 1893‐1910 als Separatdruck), Informationen zu den Ausstellungen und Werbeinserate des Kunsthandels ergänzen die Kataloge. Die chronikalischen Nachrichten informieren über die akademische Ausbildung, programmatische Fragen, Personalia der Mitglieder, Kunststipendien und Erwerbungen für die Sammlungen, resümieren die vergangenen Ausstellungen und geben Einblicke in das Berliner Kunstgeschehen. Gestalt, Umfang und Inhalt der Kataloge änderten sich in Laufe der Zeit erheblich. Folgende Serien lassen sich unterscheiden:

  1. Ausstellungen der Akademie der Künste 1786‐1892
  2. Große Berliner Kunstausstellung 1893‐1943
  3. Frühjahrs– und Herbstausstellungen der Akademie der Künste 1919‐1943
  4. Sonder-Ausstellungen der Akademie der Künste 1885‐1943
  5. Chronik der Akademie der Künste 1893‐1910

Aufgrund der systematischen Zuordnung und Datierung einzelner Werke sind die Kataloge besonders wertvoll für die heutige Quellen- und Provenienzforschung.

Die Präsentation ist ein gemeinsames Projekt der Universitätsbibliothek Heidelberg und der Akademie der Künste, Berlin. Die Universitätsbibliothek Heidelberg ist für die Digitalisierung, Online-Bereitstellung und Langzeitarchivierung von über 200 Ausstellungskatalogen verantwortlich, die schätzungsweise 80.000 Werke von ca. 12.000 Künstlerinnen und Künstler beschreiben und ermöglicht somit eine Volltextrecherche für alle Inhalte. Konzeption, Mittelbeschaffung und Bereitstellung der Kataloge erfolgten durch die Akademie der Künste. Das Projekt wird vom Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) (DFG) gefördert.

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Kontakt

Brief Susanne Nagel
Bibliothek / Akademie der Künste Berlin

Brief Dr. Maria Effinger
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