Müller, Emil
Überlieferung des Herpin von Burges ( Halle-Wittenberg, Univ., Diss.) — Halle, 1905

Page: 3
DOI Page: Citation link: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/Mueller1905/0005
License: Creative Commons - Attribution - ShareAlike Use / Order
0.5
1 cm
facsimile
Simrock gibt den Inhalt unseres Romans ausführlich wieder
in seinen Deutschen Volksbüchern Bd. 11. Er selbst schreibt
über diesen Text in seinem Loher und Maller S. VII: „— Herpin
— den ich Volksbücher 11,213 ff. aus einem gleichfalls in nieder-
rheinischem Dialekt verfafsten, mir von Lappenberg abschriftlich
mitgeteilten, nur zum Teil gedruckten Manuskript erneuert habe."
Mit diesem „nur zum Teil gedruckten Manuskript" meint Simrock
vielleicht einen der späteren stark verkürzten und veränderten
Drucke, den er neben jener Abschrift einer Handschrift benutzt
haben mag. So könnte es sich erklären, warum sein Text in
den Volksbüchern meist den Handschriften, hier und da aber der
abweichenden Gestaltung der späteren Drucke folgt.

Meine Aufgabe soll in vorliegender Arbeit sein, die Über-
lieferung des Herpin, das Handschriften- und Druckverhältnis
lind die Stellung zur französischen Vorlage darzulegen.

Bei Ausführung dieser Arbeit hat mich Herr Professor
Strauch mit Rat und Tat unterstützt. Ich werde ihm stets
Sankbar sein.

Zu danken habe ich auch für Hilfeleistungen verschiedenster
Art den Herren Professoren Suchier und Stengel, Bibliothekar
Dr. Burg, sowie den Bibliotheksverwaltungen in Halle, Berlin,
Braunschweig, Celle, Heidelberg, München und Wolfenbüttel.

i*
loading ...