Universität Heidelberg [Hrsg.]
Anzeige der Vorlesungen der Badischen Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg: Anzeige der Vorlesungen, welche im Winter-Halbjahre 1875/1876 bis Sommer-Halbjahre 1880 auf der Grossherzoglich Badischen Ruprecht-Carolinischen Universität zu Heidelberg gehalten werden sollen — Heidelberg, 1875-1880

Seite: 1880SS_20
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Dr. K. Frhr. v. Beichlin-Meldegg: Darstellung u. Kritik derSchopen-

hauer'schen Philosophie mit besonderer Berücksichtigung ihrer Bedeu-

tung für die Gegenwart.
Dr. Nohl: Beethoven und seine Zeit. — Erklärung von E. Wagner's Bing

des Nibelungen.
Dr. Askenasy: lieber Cryptogamen. — Uebungen im Bestimmen der

Pflanzen.
Dr. Leser: Nationalökonomie. — Finanzwissenschaft.
Dr. Kleinschmidt: Geschichte Friedrichs des Grossen. — Geschichte

Napoleon's I.
Dr. Schmidt: Chemische Technologie. — Metallurgie des Eisens und Stahls.

— Genetische Geologie.

Dr. Koch: Krankheiten der Culturpflanzen. — Ernährungsphysiologie der
Pflanzen. — Ueber Befruchtung und Fortpflanzung im Pflanzenreiche.

— Pflanzenphysiologische Hebungen.

Dr. Brandt: Erklärung von Lucretius. — Philologische Uebungen.

Dr. Behaghel: Erklärung von Gottfrids von Strasshnrg Tristan und
Isolde.'— Im germanisch-romanischen Seminar: Altdeutsche Uebungen;
neudeutsche Uebungen.

Dr. Neu mann: Ueber das Vulgärlatein und die romanischen Sprachen. —
Interpretation des altfranzösischen Gedichtes von der Beise Karls nach
Jerusalem und Constantinopel. — Im germanisch-romanischen Seminar:
I. Englischer Curs: Altenglische Uebungen (Angelsächsisch); II. Fran-
zösischer Curs: Altfranzösische Uebungen (13. Jahrhundert.)

Dr. Bernthsen: Organische Experimentalchemie. — Praktische Uebungen
im chemischen Laboratorium.

Dr. Zorn; Organische Experimentalchemie. — Praktische Uebungen im
chemischen Laboratorium.

Keller, Professor am Polytechnikum in Karlsruhe: Landwirthschaftliche
Maschinenkunde.

Die zur Universität gehörigen Anstalten, nämlich die arcfiäo-
logische Sammlung, das Modellcabinet, das physikalische Cabinet,
die chemischen Laboratorien, das zoologische Cabinet, der bota-
nische Garten — phyto-physiologisches Institut und Herbarium —,
die im Grossher zogl. Schlossgarten angelegten forstivirthschaftlicJien
Plantagen, die Mineraliensammlung, das anatomische Tlieater und
die Kliniken für Medicin, Chirurgie, Geburtshülfe und Augen-
heilkunde, werden nicht nur bei den Vorlesungen benutzt, son-
dern können auch ausserdem auf Anmelden bei den Vorstehern
derselben von Reisenden gesehen werden.

Die archäologische Sammlung (Augustinergasse Nr. 7 ebener
Erde) ist Mittwoch und Samstag von 11—1 Uhr, das zoologische
Cabinet (im Anatmniegebäude) Samstag von 2—4 Uhr, das Mi-
neraliencabinet (im Friedrichsbau) Mittwoch und Samstag von
2—4 Uhr detn Publikum geöffnet.

Die Universitäts-Bibliothek ist Mittwoch und Samstag von
2—4. Uhr, an den übrigen Wochentagen von 10—12 Uhr geöffnet.
Ueber die bei dem Verleihen stattfindenden Bedingungen gibt der
gedruckte Anhang der akademischen Vorschriften Auskunft.

Druck von 0. Mohr in Heidelberg.
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