Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Übers.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

Seite: 21
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das weibliche Gerippe ausmachen, sind derBe-
obachtung des^roßen Zergliederers, Hrn.Hoft.
Sommer ring 2,) zu Folge viel kleiner, und
es scheint vielmehr, als wenn die Naturssar-
samer die Knochenmaterie dazu verwendthabe.
Die cylindrisch gebauten Knochen sind mit
einem in Vcrhältniß zu dem Mittlern Theü des
Knochens viel dickern Endenfortsatz (apopb^lis)
versehen, dahingegen ihr Mittelsiück (äispl^vlis)
Von kleinerm Durchmesser ist, so, daß die weib-
lichen Knochen nut mehr Kunst ausgebildet zu
seyn scheinen. Vergleichen wir ferner die Ober-
armröhre, die Knochen, welche den Vorderarm
ansrnachen, die Speiche- und Ellnbogcnrchre,
die Knochen der Handwurzel und Finger, fer-
ner von der um.rn Extr.unitat den Schenkel-
knochen, das Schien - und Wadenvern , die
Knochen der Fußwurzel und Zehen, lo sehen
wir es noch ausführlicher bewiesen.
Denn bei Männern sind eben diese hieran-
geführte Knochen viel stärker, weniger nett,
und
» -—
„chengcrüst ist nämlich schwächer, und ich kann
„nicht bestimmen, worum das weibliche liegt,
„das ihm eigen und schwer zu beschreiben ist „
2,) Preisfchrift über die Cchnürbrüste, S. 6i.
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