Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Transl.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

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Alle diese Oeffnungen nun, sage ich, sind
in dem weiblichen Schedel offenbar enger und
von einem kleinern Durchmesser als in dem
männlichen. Hiehcr gehören die Löcher der Na-
senknochen, die, welche meistens zwischen dem
Sieb-und Stirnbeine, durch deren Zusammen-
stoßung sie gebildet werden, sich befinden, die
Zweige der Augenschlagadern in die Nasenhöhle
schicken, und die den Stirnnerv sowohl, als
die Stirnschlagadern aus der Augenhöhle füh-
ren; Ferner die Oeffnungen oder Furchen, wel-
che sich nahe am Ende der Pfeilnath entweder
nur auf einer Seite oder auf beiden zugleich be-
finden, und die, nachdem sie den Schedel durch-
bohret haben, in Seitenfurchen übergehen, wel-
che nach dem Zihenfortsatz lausen, endlich auch
alle diejenigen Oeffnungen oder Kanäle, welche
auf der Grundfläche des Schedels «»getroffen
werden.
§- XV.
Stirnhöhlen-
Von größerer Wichtigkeit hingegen scheint
mir die Beobachtung zu seyn, auf die ich mei-
nes Wissens zuerst gerieth, daß nämlich dieEr-
ha-
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