Ackermann, Jacob Fidelis ; Wenzel, Joseph [Übers.]
Über die körperliche Verschiedenheit des Mannes vom Weibe, außer den Geschlechtstheilen — Koblenz, 1788

Seite: 84
DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ackermann1788/0106
Lizenz: Public Domain Mark Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
84

--H

demungeachtet bleibt aber alsdann noch immer
das weibliche Kreutzbein von dem männlichen
verschieden; denn bei letzterem liegt die Beugung
im ganzen Knochen, bei ersterm hingegen fällt
er nur ungefähr in die Gegend des fünften fal-
schen Wirbels.
§, Xl.Il.
S t e i s b e i n.
Diese kleine Beinchen, womitsich die Wir-
belsäule endigt, werden rn dem weiblichen Kör-
per mit größerer Leichtigkeit bewegt, sondern
und nach hinten zu gebogen.
In
auch einige französischen Zergliederer,
-riLn in seinem 'I'rairö campier ä'^nrrtomie.
Vol. I. 8. 125. „Bei dem Manne ist dieser
„Knochen weniger, bet dem Weibe hingegen
„viel stärker gebogen," und Lrn-rne druckt sich
noch besser aus, in seinem 'lUrä ä'Okeo-
toxic. Vol. III. S.i zy, wo er sagt, „daß
,->der untere Thcil des Heiligenbeineü immer
„nach vorn gekrümmt verkäme; daß aber doch
„dieser Bogen bei dem weiblichen Geschlechte
„viel stärker, als bei dem männlichen seit."
Hicmit stimmt auch Hr. Prof. Bluincnbach
überein. S. sein« Beschreibung der Knochen
des M, K. §. 24;.
loading ...