Ackermann, Jacob Fidelis
Die Gall'sche Hirn- Schedel- und Organenlehre: vom Gesichtspunkte der Erfahrung aus beurtheilt und widerlegt — Heidelberg, 1806

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nerveist, wie ich anderwärts/) gezeigt habe,
die weiche Portion des fünften Paares, welche in
auseinanderfahrenden Markstreifen, gegen den
dritten Ventrikel steigt, und der Hbrnerve geht
auf den Boden der vierten Hirnhöhle, und in das
ihm zur Seite liegende graue Leistchen. So ist
also vorzüglich der innere Theil des Gehirns der-
jenige, welcher die Eindrücke aufnimmt, welche
durch die Organe der ä'ufsern Sinne geschehen.

§• 84.
Diese Sinneshügel sind es, welche in nie-
.deren Thicrgattungen allein zugegen sind , und
welche gegen ihrer Mitte in streifigen Fäden aus-
laufen, aus denen das verlängerte Mark und das
Rückenmark entsteht, S6 verhält sich die Sache
poch in den Amphibien, und in Fischen,

§- 85-
Allein in den Thieren, welche mit gröfsergr
Erregbarkeit begabt sind, wächst das Nerven-
system, und es bilden sich über diese Sinnes-
hügel eigene Hemisphären von Hirnsubstanz,

f) Guuus Qrgaui novissime detectl Prodromtis, Diss, AlQgwu,

17h.

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