Ackermann, Jacob Fidelis
Die Gall'sche Hirn- Schedel- und Organenlehre: vom Gesichtspunkte der Erfahrung aus beurtheilt und widerlegt — Heidelberg, 1806

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und am Ende des vierten Hirnventrikels selbst
in die Furchen des Rückenmark übergeht. Die-
ses feine Markhäutehen setzt sich sejren den Bo-
den der dreyhürnigen Hir-;höhle, das Septum
lucidum fort, und verbindet dadurch auch das
Mark der Hemisphäre mit dem Mark der Sin-
ntshügel. Es ist vielleicht keine unwichtige Be-
merkung, dafs dieses zarte Mark nach und nach
in den thierischen Dunst übergeht, der die
Hirnhöhlen erfüllt, und also wirklich als das
Vermittlende zwischen den Sinnesnerven betrach-
tet werden könnte.

Von den Gallsehen Organen.

§• 93-
Jedes Geistesvermögen soll nach Hrn. Dr.
Gall ein eigenes Organ haben, in welchem es
zur Thä'tigkeit oder Kraftäufserung kommt. Das
ganze Gehirn soll ein Samelplatz solcher Organe
seyn. Man höre seine Beweifse:
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