Die angenehmen Zeitvertreibe, in den Erzählungen des Herrn von Adelsberg — Frankfurt am Main, 1767 [VD18 14316323]

Seite: 148
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in Richtigkeit bringen, und sie immer mehr
/^veredlen, und zu diesem Endzwecke sollen ihm
alle andre nützliche Wissenschaften und Erkennt«
Nisse mir behülfiich ftyn, denen er sich noch in
dem übrigen Zeitpunkte widmen wird-
Sein Vorsatz ist, sich auch in den schönen
Wissenschaften zu bilden, weil sie das Herz,
das nur allein Die christliche Religion im Grunde
verbessert, noch verschönern, und das Liebens-
würdige des menschlichen Geistes auch m die
Sirren zeichnen.
Möchte doch dieses so schöne dichterische
Stück der Muse sein Recht auf das Herz der
Leser behaupten, und besonders auch bey El-
tern Dm Eifer für eine edle Bildung Der Gemü-
ther ihrer Kinder und Jünglings erwecken oder
ermuntern möge. Ich hoffe, daß diese dichte-
rische Erzählung, bey einem jeden aufmerksamen
Leser, einige schöne Züge in fernem Herzen zurück
lassen wird; und die edlen Jünglinge wird es
vielleicht eine rühmliche Thrane abnöchigen,
undsse zu dem Entschlüsse bringen, es sich ganz
eigen zu machen: selbst lugendbafre Frauenzim-
mer werden sich nach dem Bilde des tugendhaf-
ten Jünglings m bilden wissen; und dieses wird
Der Muse des Dichters zu einer sehr großen Eh-
re gereichen.
Auf,
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