fischen ist, dem Drang der allgemeinen Europäisierung nicht
widerstehen können.
Ich bin gewiß, daß das nationale deutsche Volk besonders gutes
Verständnis für das nationale chinesische Werk haben und sich davon
überzeugen wird, daß Geist eigener Prägung stets das edelste nationale
Gut des Volkes ist.
Liu Chung-chieh
Chinesischer Außerordentlicher Gesandter
und bevollmächtigter Minister
Vorrede
Die Ausstellung „Chinesische Malerei der Gegenwart", die dem
deutschen Volke zum ersten Male das blühende künstlerische Leben des
heutigen China in geschloffenem Bilde vor Augen führt, ist in erster
Linie durch die freudige und tatkräftige Mitwirkung der Regierung
der Chinesischen Republik ermöglicht worden. Ihr, vor allem Sr.
Exzellenz dem Herrn Unterrichtsminister Wang Shih-chieh, schulden
die deutschen Kunstfreunde aufrichtigsten Dank. Um die Organisation
der Ausstellung in China haben sich der Herr Präsident der Chine-
sischen Akademie, Dr. Ts'ai Man-pei, der Herr ehemalige Verkehrs-
minister Veh Kung-ch'o und die Meister Liu Hai-su und Kao Ch'i-
föng besonders verdient gemacht, denen die schwierige und ver-
antwortungsvolle Aufgabe der Auswahl der ausgestellten Kunst-
werke zufiel. Prof. Kao wurde kurz vor seiner Abreise nach Deutsch-
land durch einen vorzeitigen Tod aus reichstem künstlerischen Schaffen
herausgeriffen. Prof. Liu hat sich dagegen als Beauftragter der Chi-
nesischen Regierung auch an dem Aufbau der Ausstellung in Berlin
sehr wesentlich beteiligen können. Ihm verdanken wir außerdem die
Einführung, die im Sinne des heutigen Chinesen Wesensart und Be-
9
-V-
widerstehen können.
Ich bin gewiß, daß das nationale deutsche Volk besonders gutes
Verständnis für das nationale chinesische Werk haben und sich davon
überzeugen wird, daß Geist eigener Prägung stets das edelste nationale
Gut des Volkes ist.
Liu Chung-chieh
Chinesischer Außerordentlicher Gesandter
und bevollmächtigter Minister
Vorrede
Die Ausstellung „Chinesische Malerei der Gegenwart", die dem
deutschen Volke zum ersten Male das blühende künstlerische Leben des
heutigen China in geschloffenem Bilde vor Augen führt, ist in erster
Linie durch die freudige und tatkräftige Mitwirkung der Regierung
der Chinesischen Republik ermöglicht worden. Ihr, vor allem Sr.
Exzellenz dem Herrn Unterrichtsminister Wang Shih-chieh, schulden
die deutschen Kunstfreunde aufrichtigsten Dank. Um die Organisation
der Ausstellung in China haben sich der Herr Präsident der Chine-
sischen Akademie, Dr. Ts'ai Man-pei, der Herr ehemalige Verkehrs-
minister Veh Kung-ch'o und die Meister Liu Hai-su und Kao Ch'i-
föng besonders verdient gemacht, denen die schwierige und ver-
antwortungsvolle Aufgabe der Auswahl der ausgestellten Kunst-
werke zufiel. Prof. Kao wurde kurz vor seiner Abreise nach Deutsch-
land durch einen vorzeitigen Tod aus reichstem künstlerischen Schaffen
herausgeriffen. Prof. Liu hat sich dagegen als Beauftragter der Chi-
nesischen Regierung auch an dem Aufbau der Ausstellung in Berlin
sehr wesentlich beteiligen können. Ihm verdanken wir außerdem die
Einführung, die im Sinne des heutigen Chinesen Wesensart und Be-
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