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Umzeichnung einer Karte nach Entwurf von Helmut Plath. Aus: Mlynek/Röhrbein, Geschichte der Stadt Hannover, Bd. 1, mit
der annähernden Darstellung der frühen Wassermühlenstandorte in der Altstadt und Neustadt um 1350.
Manche Mühlen haben dabei lange Perioden über-
dauert, andere waren nur wenige Jahre in Betrieb.
Dass heute nur noch acht ehemalige Mühlen und
vier Wasserkraftanlagen erhalten sind, macht die Be-
deutung dieser Bauten um so wichtiger: Historische
Wassermühlen existieren nicht mehr, die einzige Bock-
windmühle ist als Schauobjekt im Hermann-Löns-Park
erhalten, die vier noch vorhandenen Holländerwind-
mühlen sind zu Wohnmühlen umgenutzt, bei denen
nur wenige Relikte der technischen Ausstattung noch
Bestand haben, die Turmwindmühle auf dem Lindener
Berg dient gastronomischen Zwecken und in der Mo-
tormühle in Misburg arbeitet ein Polstereibetrieb, der
einige anschauliche mühlentechnische Objekte in der
heutigen Werkstatt belassen hat. Von den acht ehe-
mals vorhandenen Wasserkraftanlagen sind immerhin
noch vier erhalten, davon drei mit kompletter techni-
scher Ausstattung und in Funktion zu bestaunen: Die
Kraftwerke am Schnellen Graben und in der Leine bei
Limmer/Herrenhausen liefern Strom ins Netz, die Was-
serkunst in Herrenhausen dient mit den historischen
Maschinen heute zum Auffüllen der Graften des Gro-
ßen Gartens.
Im Folgenden werden die Mühlen des Stadtgebietes
näher erläutert. Zur Lokalisierung der Objekte ist, so-
weit dies möglich war, der heutige Straßenname, ggf.
mit aktueller Hausnummer, angegeben. Ist der Stra-
ßenname mit Klammern versehen, ist die Mühle nicht
mehr existent.
Umzeichnung einer Karte nach Entwurf von Helmut Plath. Aus: Mlynek/Röhrbein, Geschichte der Stadt Hannover, Bd. 1, mit
der annähernden Darstellung der frühen Wassermühlenstandorte in der Altstadt und Neustadt um 1350.
Manche Mühlen haben dabei lange Perioden über-
dauert, andere waren nur wenige Jahre in Betrieb.
Dass heute nur noch acht ehemalige Mühlen und
vier Wasserkraftanlagen erhalten sind, macht die Be-
deutung dieser Bauten um so wichtiger: Historische
Wassermühlen existieren nicht mehr, die einzige Bock-
windmühle ist als Schauobjekt im Hermann-Löns-Park
erhalten, die vier noch vorhandenen Holländerwind-
mühlen sind zu Wohnmühlen umgenutzt, bei denen
nur wenige Relikte der technischen Ausstattung noch
Bestand haben, die Turmwindmühle auf dem Lindener
Berg dient gastronomischen Zwecken und in der Mo-
tormühle in Misburg arbeitet ein Polstereibetrieb, der
einige anschauliche mühlentechnische Objekte in der
heutigen Werkstatt belassen hat. Von den acht ehe-
mals vorhandenen Wasserkraftanlagen sind immerhin
noch vier erhalten, davon drei mit kompletter techni-
scher Ausstattung und in Funktion zu bestaunen: Die
Kraftwerke am Schnellen Graben und in der Leine bei
Limmer/Herrenhausen liefern Strom ins Netz, die Was-
serkunst in Herrenhausen dient mit den historischen
Maschinen heute zum Auffüllen der Graften des Gro-
ßen Gartens.
Im Folgenden werden die Mühlen des Stadtgebietes
näher erläutert. Zur Lokalisierung der Objekte ist, so-
weit dies möglich war, der heutige Straßenname, ggf.
mit aktueller Hausnummer, angegeben. Ist der Stra-
ßenname mit Klammern versehen, ist die Mühle nicht
mehr existent.



