Agricola, Johannes
Sibenhundert vnd Fuenfftzig Deut=scher Spruechwoertter: Mit viel schoenen lustigen vnd nutzlichen Historien vnd Exemplen erklae=ret vnd außgelegt. — [S.l.], 1558 [VD16 A 967]

Page: 173r
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AeudtschekSprüchwörler. ,7?
weiser mann zu seinen Zeiten/ har hoch
aechünrbt des Chlirfursten zu Sachsen/
^tk! AertzogenFriderichsbescheidenheit/vnd
gtsagt/Mein gnädigster Herr ist heimlich/
vnd verbirger seine bescherdenheit / aber
^,-rbch / vnd wann er gleich auff cmem
d-rffgeboren were / so were er doch zum
wemgsten einGchulcherß worden.Er hak
ttlch ^berdamrtanzeigen wöllen/ wie hochge-r
dachrer Chur^rst ern rugentlicher mann
gewesen sey/seiner werßheir nach geboren
zueinemReglmentVndampt.
"W Man sther es an den kindern/ wann sie
Md ^uffder gasten spielen/ so folgen sie einem
oder zwexen/welche das spiel wol können
dH ongebcn vnd treiben Die zwen regieren/
ZvN andern lasten sich regiere.Alle scharpff
sinnige merster feiren niemads/ thun auch
W nichtsvmb gelds willen.Vber diß so ge--
.L wmet man mehr bey wersen leuten mit ge
limpff/dan mit gelt oder pochen/ sie lassen
W jnen an jrem verstand genügen / vn lassen
B einem andern gut vnd gelr.GMa Zu Rom
W sähe den geschwinden kopffZulij Cesaris/
hrlnr spüret jnauch wol inRärhen vn andern dr
dm ren/das er hoch führe, Nu war Hylia alt/
cW Julius aber jnng.Sylla war ein Tyrann/
het Marium vnd die besten lem erwürgt/
D vn des lands vertrieben. Darum sagt er)
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